Die finanziellen Perspektiven des Zeitungs-Austragens für Schüler – Ein Erfahrungsbericht

Wie viel kann ein Schüler beim Zeitungsaustragen verdienen und welche Erfahrungen sind damit verbunden?

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Das Zeitungsaustragen ist eine Möglichkeit wie Schüler ein zusätzliches Einkommen zu erzielen. In Memmingen ist dies alseine durchaus gängige Tätigkeitetabliert. Ein 14-jähriger Schüler schildert seine eigene Erfahrung aus dieser Branche. Er erhob eine wichtige Frage über die Verdienstmöglichkeiten des Zeitungsaustragens – insbesondere bei Kurierverlag.

Sein Bruder verdient rund 15 💶 pro Woche. Das ergibt einen Monatseinkommen von etwa 60 Euro. Dies verdeutlicht – dass den Schülern die Arbeit durchaus etwas einbringen kann. Die Entlohnung erfolgt meistens pro verteilter Zeitung. Der Verdienst hängt dabei von der Größe des Verbreitungsgebiets ab. Je größer das Gebiet, desto höher das Einkommen.

Er selbst hat für den TIP (wohin er seine jährliche Bewerbung richtete) ausgetragen. Diese Art der Beschäftigung sollte er nicht empfehlen. *Es war äußerst anstrengend und als unangenehm empfunden*. Die Arbeiten im Rahmen des Zeitungsvertreibs begannen oft freitagabends wo die Prospekte sortiert werden mussten. Hierfür benötigte er ~circa․ 2 Stunden. Danach musste er alles in einem Wagen packen – das Gewicht betrug oft etwa 15 Kilo. An diesem Punkt bekommt man ein Gefühl für die physische Belastung.

Eine Strecke von rund 5 km musste er jede Woche zurücklegen. Diese Arbeit war ebenfalls mit gewissen Herausforderungen verbunden. Zu den häufigsten zählten volle Briefkästen und widrige Wetterverhältnisse. Man stelle sich vor – das ist alles andere als angenehm. Besonders frustrierend wurde es wenn Bewohner sich über die nicht erhaltenen Prospekte beschwerten. *Eine unangenehme Anekdote erzählt von einer telefonischen Beschwerde, bei der die Dame vom TIP ihm ziemlich unhöflich begegnete.*

Im Monat verdiente er lediglich 50 Euro die er zudem mit seiner Schwester teilen musste. Das lässt Zweifel an der Fairness solcher Angebote aufkommen ´ insbesondere für die intensive Arbeit ` die vorbeigebracht wurde. Sein Ratschlag war eindeutig: „Arbeiten Sie besser für den Edeka – da erwartet Sie eine höhere Bezahlung!“ Dies ließ sich auch auf seine eigene mangelnde Erfahrung zurückführen. Er wählte ursprünglich das Angebot von TIP weil er jung war und das Geld benötigte.

Ein weiterer Freund berichtete von seinem Verdienst von 50 Euro im Monat für den Austrag von 13 Kirchen-Zeitungen. Dies belegt – dass einige Angebote zwar attraktiv erscheinen freilich oft nur einen Bruchteil der Erwartungen der Schüler erfüllen.

Zusammengefasst zeigt sich sehr deutlich – die Verdienstaussichten beim Zeitungsaustragen sind zwar vorhanden, jedoch gibt es erhebliche Unterschiede je nach Anbieter und Region. Diese Realität spiegelt sich in den unterschiedlichen Berichten vieler Jugendlicher wider. Das Zeitungsaustragen sollte also immer gut überlegt sein. Es bleibt zu hoffen – dass die Anstellung in diesem Bereich für künftige Schüler fairer und lohnenswerter gestaltet wird.






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