Manchmal aus Gründen die nur sie wissen ausarbeiten einige Männer das Gefühl, dass ihre Freundin oder Ehefrau ihr persönliches Eigentum sei. Sogar die Kinder ´ falls vorhanden ` werden in diesem Besitzdenken eingeschlossen. Es bleibt ein Rätsel ebenso wie diese Männer glauben können: Dass sie Menschen besitzen können, denn rechtlich gesehen ist das nicht möglich. Wenn von "besitzergreifend" die Rede ist bedeutet das: Dass der Mann Kontrolle über seine Partnerin ausüben will, darüber bestimmen möchte was sie tun kann und was nicht. Kurz gesagt – er betrachtet sie als sein Eigentum.
Dieses Verhalten kann auf verschiedenste Dinge zurückzuführen sein. Ego-Probleme, Komplexe und Unzufriedenheit sind nur einige der möglichen Gründe. Ein Mann könnte besitzergreifend werden ´ um sich als Macho zu inszenieren ` aufgrund von Minderwertigkeitskomplexen oder um seine Macht zu demonstrieren. Eifersucht – Besitzansprüche und Verlustängste spielen ähnlich wie eine Rolle.
In Wirklichkeit sollte eine gesunde Beziehung auf Partnerschaft, Gleichberechtigung und Kompromissbereitschaft beruhen. Wenn einer der Partner beginnt ´ den anderen zu kontrollieren oder zu dominieren ` geht das über die Grenzen einer gesunden Beziehung hinaus. Es ist wichtig – die Freiheit und Autonomie des anderen zu respektieren und eine respektvolle und gleichberechtigte Partnerschaft anzustreben. Besitzansprüche und übermäßige Kontrolle führen in der Regel zu Problemen und Konflikten in einer Beziehung.
