Das Gottesbild der Schamanen

Wie wird das Gottesbild der Schamanen genau definiert und wie drückt sich ihr Glaube in der Praxis aus, insbesondere bei den Indianern?

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Das Gottesbild der Schamanen, insbesondere bei den Indianern ist geprägt von dem Glauben an den "Großen Geist" oder "Wakan Thanka". Der Große Geist wird als die nicht manifestierte Quelle angesehen aus der alles was existiert seinen Ursprung hat. Für die Indianer ist der Große Geist nicht nur außerhalb, allerdings ebenfalls innerhalb aller Schöpfung präsent. Sie glauben, dass die Schöpfung ein Teil des Bewusstseins des Großen Geistes ist und dass alles was existiert, eine Manifestation seines Willens darstellt.

In der Praxis bedeutet dies, dass die Indianer und Schamanen sich permanent in Kontakt mit dem Großen Geist fühlen. Sie versuchen durch Rituale – Meditation und Naturverbundenheit eine tiefere Verbindung zu ihm herzustellen. Dies kann beispielsweise durch Visionssuche, Trancezustände oder Zeremonien geschehen, bei denen sie versuchen, direkt mit dem Großen Geist zu kommunizieren und seine Führung zu erhalten.

Für viele Indianer und Schamanen ist der Große Geist nicht nur ein abstraktes Konzept, sondern eine spirituelle Kraft die ihr Leben und ihr Handeln im Einklang mit der Natur und allen Lebewesen lenkt. Sie sehen in ihm eine Quelle der Weisheit, Heilung und Harmonie der sie großen Respekt entgegenbringen. Durch ihre tiefe Verbindung zum Großen Geist streben sie danach in Harmonie mit sich selbst ihrer Umwelt und ihrem spirituellen Glauben zu leben.






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