Der feine Unterschied: Virtuelles Wasser vs. Wasserabdruck

Was sind die Unterschiede zwischen virtuellem Wasser und Wasserabdruck, und wie beeinflussen sie unsere Konsumentscheidungen?

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Der feine Unterschied zwischen virtuellem Wasser und Wasserabdruck spielt eine wesentliche Rolle in unserer heutigen, globalisierten Welt. Zunächst einmal – Wasserabdruck beschreibt, ebenso wie viel Wasser sowie direkt als ebenfalls indirekt bei der Produktion von Gütern verwendet wird. Direkter Verbrauch bezieht sich auf Wasser das unmittelbar in der Fertigung verwendet wird. Indirekter Verbrauch hingegen sind die Wassermengen die zur Verwendung Vorprodukte und die gesamte Supply Chain benötigt werden. Dies betrifft nicht nur die Industrie. Jegliches Produkt ´ das wir konsumieren ` bringt einen Wasserabdruck mit sich.


Virtuelles Wasser hingegen stellt das unsichtbare Wasser dar. Es ist das Wasser, welches für die Produktion von importierten Waren benötigt wurde – auch wenn dieser Prozess nicht in deinem Heimatland stattgefunden hat. Nehmen wir als Beispiel eine Tafel Schokolade. Um diese zu herstellen ´ braucht man nicht nur die Zutaten ` allerdings auch Wasser. Dieses Wasser könnte in einem völlig anderen Land verwendet worden sein. Daher ist das Wasser ´ das in der Schokolade steckt ` virtuelles Wasser.


Essenziell bleibt den Unterschied klar zu erkennen. Der Wasserabdruck legt den Fokus auf den Verbrauch während der Produktion; virtuelles Wasser hingegen umfasst das gesamte in der Welt benötigte Wasser das für Produkte verwendet wird. Der Zusammenhang zwischen unseren Konsumentscheidungen und dem globalen Wasserverbrauch ist evident. Was wir essen oder trinken – hat direkte Auswirkungen auf Wasserressourcen in anderen Ländern.


Die Statistik zeigt, dass der Wasserabdruck eines Kilogramms Rindfleisch durchschnittlich etwa 15․000 Liter Wasser umfasst. Zum Vergleich: Eine Tasse Kaffee benötigt 140 Liter Wasser auch wenn wir die Tasse selbst vielleicht nur als schlichte Flüssigkeit betrachten. Lebensmittel alleine sind nicht die einzigen Verbraucher;ilien die für unsere Kleidung benötigt werden, haben ähnlich wie einen hohen Wasserverbrauch.


Wer bei seinem nächsten Einkaufsbummel an den Wasserabdruck denkt, wird vielleicht nachhaltigere Entscheidungen treffen. Wenn der Kaffee aus fairem Anbau kommt könnte der Wasserverbrauch reduziert worden sein. Eins ist klar: Unsere alltäglichen Kaufentscheidungen sind nicht nur harmlos, sie haben Gewicht. Man kann also schlussfolgern – dass sowohl virtuelles Wasser als auch Wasserabdruck entscheidende Faktoren für den zukünftigen Umgang mit Wasserressourcen sein können. Die Verantwortung liegt in unseren Händen – es ist an der Zeit, 'unsichtbares' Wasser zu erkennen und respektvoll damit umzugehen.