Interior Design oder Innenarchitektur – ein Thema, das oft zu Missverständnissen führt. Unterschiede gibt es zwar – doch welche Studiengänge bereiten auf diese Berufe vor? Die Bezeichnungen variieren. Im deutschsprachigen Raum sprechen wir von Innenarchitektur. Im Gegensatz zum angloamerikanischen Raum wo der Begriff Interior Design vorherrscht. Wie für viele kreative Berufe ist ebenfalls hier eine fundierte Ausbildung unerlässlich.
In der Regel erfolgt das Studium an Fachhochschulen oder Kunsthochschulen. Die Wahl des Studiengangs hängt von der angestrebten Bezeichnung ab. Was bedeutet das konkret? Wer Innenarchitekt werden möchte muss an einer Hochschule oder Universität studieren. Diese Anforderungen sind recht klar strukturiert. Das Studium der Innenarchitektur hat enge Verbindungen zu technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten. All diese Inhalte tragen zur umfassenden Ausbildung bei. Auf der anderen Seite findet das Studium des Interior Designs meist an Fachhochschulen statt – oft die kürzere Variante.
Aber was passiert, wenn man sich das Studium nicht leisten kann? Eine Weiterbildung zum Interior Designer ist eine Option. Diese ist jedoch kürzer als ein vollwertiges Studium. Interessant wird es hier: Nach einer solchen Weiterbildung ist man dennoch kein Akademiker. Man kann sich lediglich als Interior Designer/in bezeichnen. DerInnenarchitekt/in bleibt lediglich denen vorbehalten die das anspruchsvollere Studium erfolgreich abgeschlossen und die Aufnahmeprüfung in die Architektenkammer bestanden haben. Dieser Punkt ist entscheidend. Nur mit der Kammerqualifikation erhält man die Berechtigung den hochgeschätztenzu führen.
Für viele Studierende ist die Aufnahmeprüfung der erste große Schritt. Eignungstests bestimmen oft – ob jemand für das jeweilige Studium geeignet ist. Ein hoher Konkurrenzdruck herrscht wenn es um die Plätze in dieser Branche geht. Und hier steht die Frage im Raum: Wie sieht es aktuell mit den Berufsaussichten aus? Die Beschäftigungsmöglichkeit in dieser Branche ist insgesamt erfreulich.
Die Wahl zwischen Interior Designer und Innenarchitekt bringt also verschiedene Faktoren mit sich. Akademisch qualifiziert oder eine kürzere Weiterbildung? Diese Entscheidung für ein Studium verlangt nach persönlicher Einschätzung der eigenen Karriereziele. Wer sich für Innenarchitektur entscheidet investiert in ein umfassendes Wissen. Das fördert letztlich auch die Perspektiven im Beruf.
Die unterschiedlichen Wege zu gestalten – mit Form, Funktion und Kreativität im Hinterkopf. Diese Berufe haben viel Potenzial. Daher eng verknüpft auch die zukünftige Entwicklung in der Designbranche mit den gewählten Bildungswegen.
