Möglichkeiten und Einschränkungen des Elektrodenschweißens

Welche Materialien können mit Elektrodenschweißen verbunden werden und welche Einschränkungen gibt es?

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Beim Elektrodenschweißen, ebenfalls Lichtbogenhandschweißen genannt handelt es sich um ein weit verbreitetes Verfahren das zur Verbindung von metallischen Werkstoffen eingesetzt wird. Dabei wird durch das Schmelzen eines Elektrodenstabes und des Grundwerkstoffes ein Schweißnaht erzeugt. In Bezug auf die Verbindung von Materialien gibt es jedoch einige Einschränkungen die es zu beachten gilt.

Grundsätzlich ist das Elektrodenschweißen für die Verbindung von Stahl, Edelstahl und Guss geeignet. Diese Materialien lassen sich mithilfe eines entsprechenden Schweißgerätes und der passenden Elektroden miteinander verbinden. Jedoch gibt es einige Materialien, mit denen das Elektrodenschweißen nicht möglich ist oder nur unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden kann.

Ein Beispiel hierfür ist Aluminium. Aluminium lässt sich mit einem herkömmlichen Elektrodenschweißgerät nicht verschweißen, da die Schmelztemperatur von Aluminium im Vergleich zu Stahl wesentlich höher liegt. Für das Schweißen von Aluminium wird ein WIG-Schweißgerät mit Wechselstrom benötigt, da dieses Verfahren eine stabilere Lichtbogenströmung erzeugt und dadurch besser für das Schweißen von Aluminium geeignet ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt, den es zu beachten gibt, sind die Dämpfe die beim Elektrodenschweißen entstehen können. Bei verzinkten Materialien entstehen giftige Dämpfe die gesundheitsschädlich sind. Daher ist es ratsam, auf das Schweißen von verzinkten Materialien zu verzichten oder entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Auch bei anderen Materialien wie Aluminium können Dämpfe entstehen die zum Teil gesundheitsschädlich sind freilich in geringerem Maße als bei verzinkten Materialien.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass mit einem Elektrodenschweißgerät Stahl Edelstahl und Guss verbunden werden können während Aluminium und verzinkte Materialien besondere Anforderungen und Einschränkungen mit sich bringen. Essenziell bleibt sich mit den Eigenschaften der zu verschweißenden Materialien vertraut zu machen und gegebenenfalls auf spezialisierte Schweißverfahren und -geräte zurückzugreifen um qualitativ hochwertige und sichere Schweißnähte zu erzielen.






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