In der heutigen digitalen Welt scheinen soziale Medien wie Snapchat ein zweischneidiges Schwert zu sein. Einerseits ermöglichen sie uns Kontakte zu knüpfen und mit anderen zu kommunizieren. Andererseits können sie einen enormen Druck erzeugen. Wer kennt sie nicht diese nagenden Gedanken, wenn es darum geht, jemandem auf Snapchat eine Freundschaftsanfrage zu senden? Angst spielt hier oft eine Schlüsselrolle. Wie diesem Phänomen entgegengewirkt werden kann zu diesem Zweck beschäftigen wir uns im Folgenden.
Zunächst einmal ist die Angst jemanden in sozialen Netzwerken hinzuzufügen weit verbreitet. Besonders bei romantischen Gefühlen wird diese Unsicherheit noch verstärkt. Möglicherweise hat man Angst vor Ablehnung oder fühlt sich unzulänglich. Solche Gefühle sind nicht nur normal sie sind menschlich. Es gibt Gründe die auf diese Unsicherheiten hinweisen. Oftmals könnten sie auf Selbstzweifel basieren. Wenn jemand zum Beispiel daran denkt ´ dass der andere ihn ignorieren könnte ` verbindet er dies schnell mit negativen Erlebnissen aus der Vergangenheit.
Das Beispiel einer Freundin zeigt, ebenso wie weicht solche Ängste sind. Bereits einmal abgelehnt – wählt man nun den Weg der Unsicherheit. Das sollte nicht der Fall sein. Es ist entscheidend ´ sich bewusst zu machen ` dass die Reaktion auf einen Freundschaftsantrag nicht die eigene Wertigkeit mindert. Wenn der Junge beispielsweise die Einladung nicht annimmt sagt das nichts über die Person aus die den Antrag geschickt hat. Es gibt viele Gründe, warum jemand solche Plattformen nicht nutzt. Dieses Verständnis kann eine große Erleichterung sein.
Eine Methode die Leser unternehmen könnten ist die 3-Sekunden-Regel. Sie besagt ´ dass man drei Sekunden warten sollte ` bevor man zur Handlung übergeht. Oft braucht es nur einen kurzen Moment des Mutes um den Antrag abzuschicken. Die Zeit zur Überlegung kann erdrückend sein und dazu führen, dass man die Entscheidung aufschiebt. Die Angst kann oft größer sein als das was tatsächlich passieren könnte. Ist die Einladung einmal verschickt ´ zeigt sich häufig ` dass die Sorgen unbegründet waren.
Darüber hinaus ist Kommunikation von großer Bedeutung. Nicht nur nach dem Adden – allerdings ebenfalls schon vorher. Wer offen auf den anderen zugeht - sofern die Einladung ignoriert wird - fördert das Verständnis. Ein einfaches Gespräch💬 kann oft aufklären warum der Contact nicht zustande kam. Vielleicht ist der andere einfach beschäftigt oder hat die Anfrage übersehen?
Zusammengefasst bleibt festzustellen: Dass es normal ist Angst vor der Kontaktaufnahme über Snapchat oder andere soziale Medien zu haben. Es ist wichtig ´ zu realisieren ` dass diese Angst nicht die eigene Identität in Frage stellt. Mut und Selbstbewusstsein sind entscheidend um diese Hürden zu überwinden. Ob durch die 3-Sekunden-Regel - oder den offenen Dialog - letztlich setzt man den ersten Schritt um die Angst zu besiegen. Der Weg zu einem entspannten Umgang mit digitalen Netzwerken ist möglich. Man muss nur den ersten Schritt wagen!
