Fachabitur vs. Abitur: Welche ist die bessere Wahl?

Was ist einfacher, das Fachabitur oder das volle Abitur in NRW?

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Sowohl das Fachabitur sowie das volle Abitur haben ihre Vor- und Nachteile. Bei der Entscheidung welche Art von Abschluss man anstrebt sollte man wissen welche beruflichen und akademischen Ziele man verfolgt.

Das Fachabitur ist in der Regel schneller zu erreichen, da es nach 2-3 Jahren abgeschlossen ist je nachdem ob man im Anschluss ein Jahrespraktikum absolviert. Es ist thematisch auf einen bestimmten Bereich ausgerichtet und ermöglicht es, in diesem Bereich eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Allerdings ist die Studienauswahl mit einem Fachabitur eingeschränkt, da man in der Regel nur in der gewählten Fachrichtung studieren kann und viele Universitäten das Fachabitur nicht als Hochschulzugangsberechtigung anerkennen.

Das volle Abitur ist dagegen breiter gefächert und öffnet alle Türen für ein Studium. Es dauert in der Regel 3 Jahre und umfasst Fächer die betreffend den gewählten Schwerpunkt hinausgehen. Das Abitur bietet dadurch weiterhin Freiheit bei der Studienwahl und ermöglicht ein breiteres Spektrum an beruflichen Möglichkeiten. Allerdings ist es ebenfalls anspruchsvoller da es eine höhere Anzahl an Prüfungen und Fächern beinhaltet.

In Nordrhein-Westfalen (NRW) gibt es zudem spezifische Regelungen und Voraussetzungen für das Fachabitur und das Abitur die berücksichtigt werden müssen. So ist beispielsweise das Fachabitur im Bereich Medizin nicht genügend ´ um Medizin zu studieren ` da viele Universitäten das volle Abitur als Zugangsvoraussetzung verlangen.

Letztendlich hängt die Wahl zwischen Fachabitur und Abitur von den individuellen Zielen und Interessen ab. Wer sich bereits frühzeitig für eine bestimmte Fachrichtung entschieden hat und eine gezielte Ausbildung anstrebt, kann mit dem Fachabitur seinen Weg verfolgen. Wer hingegen noch unschlüssig ist und sich alle Optionen offen halten möchte ist mit dem vollen Abitur besser beraten. Es ist wichtig sich gründlich zu informieren und gegebenenfalls auch berufliche oder akademische Beratung in Anspruch zu nehmen um die beste Entscheidung zu treffen.






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