Ausscheidungen während der Geburt

Wie gehen werdende Mütter mit unkontrollierten Ausscheidungen während der Geburt um?

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Die Geburt - ein einzigartiger und oft wunderschöner Moment. Es gibt jedoch ebenfalls weniger romantische Aspekte dieses Prozesses. Tatsächlich kann es bei der Geburt zu unkontrollierten Ausscheidungen kommen. Hautenge Verbindungen von Darm- und Gebärmuttertätigkeit sind dabei der Grund.


Wehen setzen ein und viele Frauen verspüren das Bedürfnis die Toilette🚽 aufzusuchen. Dies geschieht – weil der Druck auf den Darm während der Wehen zunimmt. Jüngsten Studien zufolge empfinden bis zu 30 % der Frauen während des Geburtsprozesses den Drang, sich zu erleichtern. Ja, das Erbrechen ist in diesem Zusammenhang ähnlich wie keine Seltenheit.


In der Austreibungsphase kann es zudem vorkommen, dass mit dem Neugeborenen auch Kot ausgeschieden wird. Erfahrene Hebammen wissen – dass dies Teil des Geburtsprozesses ist. Sie dürfen nicht aus der Fassung geraten. Ein Einlauf vor der Geburt kann helfen. Dieser Eingriff zielt darauf ab – den Darm zu entleeren. Dadurch fällt es werdenden Müttern leichter sich auf die Geburt zu konzentrieren.


Trotz allem ist es enorm wichtig, dass werdende Mütter in den Wehenphasen nicht von dem Gedanken💭 an einen möglichen "Unfall" überrollt werden. Schmerzen und die Geburt selbst sind so überwältigend ´ dass sie oft gar nicht wahrnehmen ` was um sie herum geschieht. Gedanken an Peinlichkeiten - wie ein unkontrolliertes Pupsen oder Wasserlassen - rücken in den Hintergrund.


Darüber hinaus ist es entscheidend, dass wir als Gesellschaft den Umgang mit diesen Themen enttabuisieren. Korrekt informiert, können Hebammen und Ärzte den Frauen ebendies die Hilfestellung geben die sie benötigen, ohne dabei zu urteilen.


Beruflich geschulte Fachkräfte begleiten Frauen einfühlsam durch diesen Prozess. Geburt ist Natur. Und in der Natur gibt es keinen Grund für Scham. Es ist an der Zeit – diese Wahrheiten in den Vordergrund zu rücken und ein Bewusstsein für die Realität des Geburtserlebnisses zu schaffen. Schließlich ist alles Teil des Mammutprojekts "Ein neues Leben".