Die Frage, ab wann die Heizung im Winter aufgedreht werden sollte ist äußerst bedeutend. Unterschiedliche Faktoren beeinflussen diese Entscheidung. Im Grundsatz ist es sinnvoll – ja, sogar empfehlenswert – die Heizung frühzeitig einzuschalten. Hauptziel ist – Schäden durch die Kälte zu vermeiden. Ein kühles Raumklima bringt nicht nicht häufig Probleme mit sich.
Ab einer Außentemperatur von etwa 12 Grad Celsius sollte die Heizung auf Stufe 1 zumindest betrieben werden. Der Zweck dieser Maßnahme ist klar: Rohrbrüche durch Gefrieren der Leitungen zu verhindern. Diese einfache Heizstufe unterstützt zusätzlich die Funktion des Frostschutzes. Stellt sich die Frage – ist dies energiewirtschaftlich sinnvoll? Das könnte diskutiert werden. Besser und effektiver ist es – die Thermostate dauerhaft auf mindestens Stufe 2 zu stellen. So bleiben Außenwände warm. Schließlich führt das dazu, dass weniger Energie verloren geht.
Besonders in Altbauten kann es eine gewisse Toleranz geben. Manchmal wird die Heizung in einem Schlafzimmer ebenfalls bei Minusgraden nicht benötigt. Doch warum sollte man Risiko eingehen? Es empfiehlt sich, sogar ungenutzte Räume in einem gewissen Maß zu beheizen – perfekt dafür ist der Frostwächter. Dieser aktiviert sich in der Regel zwischen 4 und 7 Grad Celsius.
Die Heizperiode bringt noch weitere Herausforderungen mit sich. Zu Beginn gilt es – die Heizkörper aufzudrehen! Nicht zu vergessen ist die Überprüfung der Heizleistung. Manchmal stellt man fest – die Thermostate könnten entlüftet werden. Thermostatstifte können festsitzen wenn Heizkörper längere Zeit nicht genutzt wurden. Hier kann vorsichtiges Klopfen mit einem Gummihammer oder einem sanften Hebeln mit einer Zange helfen.
Zudem kursiert eine weitverbreitete Meinung, dass Schimmelbildung durch ein vermindertes Heizen vorgebeugt werden kann. Insbesondere in Bädern kann sich bei übermäßigem Heizen Wasserdampf an kühleren Oberflächen wie Spiegeln niederschlagen. Doch die entscheidende Größe bleibt die Raumtemperatur. Sie wirkt sich direkt auf das Schimmelrisiko aus – je kälter der Raum, umso höher die Wahrscheinlichkeit.
Alles in allem ist es ratsam die Heizung im Winter frühzeitig zu aktivieren. Schäden durch Kälte und Frost können so vermieden werden. Die regelmäßige Kontrolle und auch Wartung der Heizkörper und der Thermostate ist zudem unerlässlich. Nur so ist eine einwandfreie Funktion garantiert – und Energie wird gespart.
