Legale Highs erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Diese Substanzen sind nicht nur leicht zugänglich allerdings versprechen ebenfalls oft psychoaktive Effekte. Ein Beispiel ist das weit verbreitete Dextromethorphan (DXM), welches häufig in Hustenmitteln zu finden ist. Anders als bei vielen illegalen Drogen handelt es sich hier um Produkte aus der Apotheke – legal erworben - jedoch nicht unbedingt ohne Risiko. Wenn man DXM in hohen Dosen konsumiert können halluzinogene Erfahrungen die Folge sein.
Aber DXM ist bei Weitem nicht das einzige Beispiel. Diphenhydramin, kurz DPH, wird oft in Schlaf- und Beruhigungsmitteln verwendet. Hohe Dosen können ähnlich wie zu einem Rauscherlebnis führen. Das Missbrauchspotential dieser und anderer Medikamente macht sie zu Objekten des Interesses, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es existiert jedoch eine große Gefahr durch den Missbrauch von legalen Substanzen.
Es festzuhalten ist, dass der Einstieg in die Welt der legalen Highs oft durch leichtfertige Entscheidungen geschieht. Eine spezielles Augenmerk verdient hier das Medikament Buscopan. Berichten zufolge wird es manchmal für den missbräuchlichen Gebrauch präpariert. Die Verwendung von Medikamenten in einer nicht vorgesehenen Weise kann schwerwiegende gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Es ist wichtig anzumerken – dass der Gesundheitszustand stark gefährdet werden kann.
Die Risiken von missbräuchlichem Konsum reichen von leichten Beschwerden wie Übelkeit und Schwindel bis hin zu potenziell Lebensbedrohlichem. Wenn Medikamente missbraucht werden geschieht dies im Regelfall auf eine Weise die welche feinen Abstimmungen zur Maximierung der therapeutischen Wirkung aushebelt. Der menschliche Körper wird dadurch oftmals unkontrollierten Effekten ausgeliefert.
Jedoch ist der legale Zugang zu diesen Substanzen auch rechtlich problematisch. Der Missbrauch von verschreibungspflichtigen oder rezeptfreien Medikamenten stellt nicht nur ein gesundheitliches Risiko dar, sondern wird auch gesetzlich geahndet. Hier spielen Aufklärung und Information eine zentrale Rolle. Vor allem im Umgang mit Apotheke ist die Aufgabe des Personals klar: der Schutz von potentiellen Missbrauchern insbesondere Minderjährigen sollte höchste Priorität haben. Die Weigerung Medikamente zu verkaufen sollte nicht zögern, wenn sich Anzeichen für einen Missbrauch zeigen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Welt der legalen Highs ein zweischneidiges Schwert ist. Die Auswirkung auf die Gesundheit sollte nicht unterschätzt werden. Die Aufklärung über die Risiken bleibt unerlässlich. Abschlussendlich bleibt es wichtig – darauffolgend alternativen Wegen zu suchen. Jugendliche und auch Erwachsene sollten sich auf legale und gesundheitlich unbedenkliche Methoden konzentrieren um ihr Wohlbefinden zu steigern.
