Ein Hochgefühl erleben – ohne das Zuhilfenahme von Drogen. Ist das wirklich möglich? Tatsächlich gibt es viele Ansätze und Techniken die eine solche Erfahrung ermöglichen können. Zunächst einmal muss festgelegt werden was ebendies als "high" verstanden wird. Sind es euphorische Zustände oder tiefgreifende Einsichten die erreicht werden sollen? Diese Zustände sind durchaus erreichbar – und zwar auf natürliche Weise.
Betrachten wir zunächst die Rolle des Körpers. Extremsportarten haben bewiesenermaßen die Fähigkeit, Glückshormone freizusetzen. Adrenalin – eine Substanz die bei intensivem Training oder Risiken ins Spiel kommt – fördert das allgemeine Wohlbefinden. Auch Fasten kann zu einem veränderten Bewusstsein führen. Der Körper befindet sich in einem Zustand der Reinigung und einem erhöhten Aufmerksamkeitslevel. Schlafentzug hingegen verändert die Gehirnaktivität und damit die Wahrnehmung – ein Zustand der durchaus zu intensiven Erfahrungen führen kann.
Meditation und Yoga sind weitere kraftvolle Werkzeuge zur Bewusstseinserweiterung. Verschiedene Formen wie Chi-Gong, Thai-Chi und Kundalini-Yoga sind dafür bekannt, dass sie das Energiesystem des Körpers aktivieren. Diese Praktiken zielen darauf ab – das innere Gleichgewicht wiederherzustellen und gleichzeitig die mentale Klarheit zu fördern. Mit fortgeschrittenen Yoga-Techniken können sogar Erfahrungen erzeugt werden die stark an die Wirkung von Halluzinogenen erinnern. Der Unterschied ´ das muss hervorgehoben werden ` liegt im Erhalt der mentalen Klarheit.
Es gibt einiges an Forschung die dies untermauert. Eine Studie der Stanford University hat gezeigt, dass Menschen die regelmäßig meditieren, über eine verbesserte Konzentration und emotionales Gleichgewicht verfügen. Diese Veränderungen im Bewusstsein können tatsächlich vergleichbare Effekte hervorrufen wie sie von Drogen bekannt sind, ohne jegliche schädlichen Nebenwirkungen.
Zusätzlich zu diesen Praktiken führt die Einschränkung von Sinnesreizen zu tiefen Erfahrungen. Stille – Dunkelheit und Entspannung schärfen die Wahrnehmung. Auch Liebe und Intimität können einen starken "High"-Effekt haben. Der Körper setzt bei Nähe zu einem geliebten Menschen Endorphine frei was sich äußerst positiv auf die Stimmung auswirkt.
Doch warum wählen manche Menschen Drogen? Der schnelle und oft intensive Kick – das lässt sich nicht leugnen. Dennoch ist der Genuss dieser synthetischen Substanzen nicht ohne Risiken. Die Abhängigkeitserzeugung ist ein ernsthaftes Problem das mit der Zeit zu einer Entfremdung vom eigenen Körper führen kann. Eine innere Zufriedenheit die durch Selbstarbeit und natürliche Methoden entsteht, wirkt hingegen beständig und authentisch.
Schlussendlich stellen wir fest: Die Antwort auf die Frage, ob man ohne Drogen high werden kann, klar lautet: Ja! Es existieren viele natürliche Methoden die einfache Alternativen darstellen. Techniken wie Yoga oder Meditation bieten eine Möglichkeit in tiefere Bewusstseinszustände einzutauchen. Sie öffnen das Tor zu den inneren Gefühlen und geistigen Zuständen die ein "High" herstellen können. Ein authentisches Erlebnis entwickelt sich durch diese Selbstentfaltung, das den Rückenwind des Lebens auffängt. Es bleibt zu betonen – der Weg zu einem unvergifteten Hochgefühl beginnt immer in uns selbst.
