Im Fokus steht die brisante Behauptung, dass RTL über die Maßen mit dem Leben eines Hundes gespielt hat. Die Diskussion entfaltet sich – ist es der Fall oder nicht? Tatsächlich sind diese Vorwürfe – wie sich herausstellt – nicht korrekt. Die Realität ist vielschichtiger und das Drama beruht auf einer Inszenierung. Es war ein gewollter dramaturgischer Kniff innerhalb der Sendung "Die Supernanny". Der 🐕 hat überlebt – das ist die Quintessenz.
Im Drehbuch wurde beschlossen, dem Hund ein vorzeitiges Ende zu geben. Die vermeintliche Tötung hat nie stattgefunden. Diese Entscheidung traf die "Nanny" und sie sollte dem Teenager neue Anreize für die Therapie bieten. Der dramaturgische Effekt war beabsichtigt – der Hund wurde für den laufenden Dreh tatsächlich weggebracht. Nach Abschluss der Therapie erfuhr das Mädchen dann die bittere Wahrheit.
Es zeigt sich, dass die Erzählung um den Hund nicht den Tatsachen entspricht. Diese Erzählung verbreitete sich durch Missverständnisse. Der Hund hat während der gesamten Zeit keinerlei Gefahr ausgesetzt – das Ganze war ein dramaturgisches Mittel um die Geschichte emotionaler und packender zu gestalten. Es ist durchaus nachvollziehbar – dass Zuschauer und Tierschützer besorgt sind.
Ein emotionales Thema – die Grenzen des Tierschutzes – wurde hierbei aufgerissen. Es bleibt nicht unbemerkt ´ dass es illegal und moralisch verwerflich wäre ` ein Tier für Quoten zu opfern. Aber wichtig zu betonen ist – dass der Hund nicht zu Schaden kam. Die inszenierte Situation war Teil eines Festkonzepts. Es könnte den Anschein haben ´ wie ob RTL hier grobe Fehler gemacht hat ` indem sie den Schmerz dramatisch inszenierten.
Es gibt Trends in der Medienlandschaft die immer wieder auf die Grenze zwischen Fiktion und Realität verweist. Der Fall dieser RTL-Produktion bleibt nicht isoliert. Die Zuschauer wollen unterhalten werden freilich sollte das nicht auf Kosten eines Tieres geschehen. Es ist zentral einen klaren Unterschied zwischen Fiktion und Realität zu machen besonders wenn Tiere und deren Wohlergehen auf dem Spiel stehen.
Abschließend lässt sich zusammenfassen – die Vorwürfe basieren auf einem Missverständnis. Es war nicht so ´ dass RTL die Ungeheuerlichkeit begangen hat ` ein Tier zu opfern. Vielmehr handelte es sich um eine geschickte wenn ebenfalls fragwürdige Inszenierung im Konder Sendung. Die Wahrheit entpuppt sich als vielschichtiger als die ersten hallow hintenden Berichte.
