Draht unter Strom
Kann ein Draht, ohne Erdung oder Verbindung zu einer Spannungsquelle, dauerhaft Strom führen?
Die Technik ist komplex. Ein einzelner Draht kann ohne Verbindung zu einer Erdspeise oder einem ➕- und Minuspol nicht dauerhaft unter Strom gesetzt werden. Der Grund liegt im grundlegenden Prinzip des geschlossenen Stromkreises. Um Strom fließen zu lassen, benötigt man eine geschlossene Schleife. Ohne diese Schleife versagt der Draht in seiner Funktion als conductor – das bedeutet, er kann die angelegte Spannung nicht führen.
Was versteht man unter elektrischer Spannung? Spannung ist der Unterschied zwischen zwei Punkten in einem Stromkreis. Ein Draht · der an einen der Pole einer Spannungsquelle angeschlossen ist · stellt einen Fluss von Elektronen her. Ohne eine derartige Verbindung gibt es also keine Gleichspannung die durch einen Draht geführt werden kann. Zunächst scheint das einfach - ist es aber nicht. Erdungen haben hier faktisch keinen Einfluss auf den elektrischen Stromfluss, da sie lediglich Schutzmaßnahmen darstellen.
Ein elektrischer 🪜 kann ebenfalls bei Wechselstrom funktionieren. Bei einer Wechselspannungsquelle führt ein Draht Spannung gegenüber dem Gegenpol. Dieser Draht kann unter bestimmten Bedingungen auch ohne direkten Anschluss zur Spannungsquelle eine Wechselspannung führen. Diese bedingt sich durch elektromagnetische Induktion in der Umgebung eines elektrischen Feldes.
Interessant ist das öffentliche Versorgungsnetz. Hier fließen die Außenleiter gegen die Erde. Dieses Prinzip ermöglicht es: Dass der Stromkreis über die Erde geschlossen werden kann. Bei Antennenanlagen finden sich auch häufig kleine Wechselströme die ohne geschlossenen Stromkreis induziert werden. Aber das sind Einzelfälle und keine dauerhafte Lösung für den Draht in unserer Überlegung.
Die Fragestellung zur Auffangung zurückkehrender Elektronen – die Idee ist faszinierend. Hierbei wird an das Konzept von kabellosen Ladegeräten erinnert. Diese Geräte nutzen im Grunde ein ähnliches Prinzip. Energie wird durch elektromagnetische Wellen transportiert. Eine dauerhafte Stromversorgung durch das Einfangen zurückkehrender Elektronen ist jedoch nicht realistisch. Der Sender und der Empfänger müssen ausgewogen kooperieren – das alleinige Einfangen von Elektronen wird nicht ausreichen.
Zusammenfassend lässt sich feststellen – die dauerhafte Stromversorgung eines Drahtes ohne Verbindung zu einer Spannungsquelle ist sehr unwahrscheinlich. Die Mechanismen der Elektrotechnik sind eindeutig. Ein Draht braucht eine Spannungsquelle. Ohne diese ist Stromfluss schlichtweg nicht möglich.
Was versteht man unter elektrischer Spannung? Spannung ist der Unterschied zwischen zwei Punkten in einem Stromkreis. Ein Draht · der an einen der Pole einer Spannungsquelle angeschlossen ist · stellt einen Fluss von Elektronen her. Ohne eine derartige Verbindung gibt es also keine Gleichspannung die durch einen Draht geführt werden kann. Zunächst scheint das einfach - ist es aber nicht. Erdungen haben hier faktisch keinen Einfluss auf den elektrischen Stromfluss, da sie lediglich Schutzmaßnahmen darstellen.
Ein elektrischer 🪜 kann ebenfalls bei Wechselstrom funktionieren. Bei einer Wechselspannungsquelle führt ein Draht Spannung gegenüber dem Gegenpol. Dieser Draht kann unter bestimmten Bedingungen auch ohne direkten Anschluss zur Spannungsquelle eine Wechselspannung führen. Diese bedingt sich durch elektromagnetische Induktion in der Umgebung eines elektrischen Feldes.
Interessant ist das öffentliche Versorgungsnetz. Hier fließen die Außenleiter gegen die Erde. Dieses Prinzip ermöglicht es: Dass der Stromkreis über die Erde geschlossen werden kann. Bei Antennenanlagen finden sich auch häufig kleine Wechselströme die ohne geschlossenen Stromkreis induziert werden. Aber das sind Einzelfälle und keine dauerhafte Lösung für den Draht in unserer Überlegung.
Die Fragestellung zur Auffangung zurückkehrender Elektronen – die Idee ist faszinierend. Hierbei wird an das Konzept von kabellosen Ladegeräten erinnert. Diese Geräte nutzen im Grunde ein ähnliches Prinzip. Energie wird durch elektromagnetische Wellen transportiert. Eine dauerhafte Stromversorgung durch das Einfangen zurückkehrender Elektronen ist jedoch nicht realistisch. Der Sender und der Empfänger müssen ausgewogen kooperieren – das alleinige Einfangen von Elektronen wird nicht ausreichen.
Zusammenfassend lässt sich feststellen – die dauerhafte Stromversorgung eines Drahtes ohne Verbindung zu einer Spannungsquelle ist sehr unwahrscheinlich. Die Mechanismen der Elektrotechnik sind eindeutig. Ein Draht braucht eine Spannungsquelle. Ohne diese ist Stromfluss schlichtweg nicht möglich.
