Die Unreife von 12-Jährigen und ihre Verliebtheit

Warum zeigen 12-Jährige eine hohe Verliebtheitsrate und welche Rolle spielt ihre emotionale Unreife?

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Die Pubertät ist eine turbulente Zeit. Zwölfjährige durchleben nicht nur körperliche Veränderungen. Grammatik und Ausdruck wandeln sich – während das Leben einen intensiven Wandel vollzieht. Verliebtheiten scheinen an der Tagesordnung. Hat das einen Grund? Die Antwort ist vielschichtig.

Im Allgemeinen erfolgt die Unreife von 12-Jährigen in verschiedenen Entwicklungsbereichen. Die kognitive Entwicklung spielt dabei eine entscheidende Rolle. In diesem Alter vermögen Kinder oft nicht langfristige Konsequenzen ihrer Handlungen zu begreifen. Abstrakte 💭 sind für sie ein Rätsel. Infolgedessen können sie emotionale Situationen nur schwer erfassen. Schwankungen zwischen Liebe und Verliebtheit sind da nicht verwunderlich.

Der emotionale Bereich ist ähnlich wie von hoher Bedeutung. Er zeigt sich in intensiven jedoch oft unbeständigen Gefühlen. Ein ständiges Auf und Ab emittiert die Seele dieser Jugendlichen. Verliebtheit wird häufig als die einzige Antwort auf ihre aufgewühlten Emotionen wahrgenommen. Insbesondere äußert sich die Unreife dadurch stark in der Unfähigkeit, Emotionen richtig zu verarbeiten. Auch hier wird das Streben nach Anerkennung sichtbar.

Die soziale Dimension ist ähnelt nicht zu vernachlässigen. Zwölfjährige orientieren sich stark an ihren Gleichaltrigen. Freunde haben eine immense Bedeutung. Ihre Meinungen beeinflussen das eigene Selbstbildung. Verliebte Empfindungen können als Ausdruck dieser Suche nach sozialer Zugehörigkeit deklariert werden. Die Peergroup bietet einen Raum zum Experimentieren Herausforderungen und emotionale Bindungen in Verbindung mit gleichaltrigen Freunden.

Gleichzeitig tritt die hormonelle Entwicklung auf. Sexualhormone, insbesondere Östrogene bei Mädchen, verstärken diese emotionalen Erlebnisse und verleihen der Verliebtheit zusätzlichen Schwung. Studien zeigen – dass der Anstieg dieser Hormone im pubertären Alter in vielen Fällen die Emotionen stark intensiviert.

Insgesamt ist diese Unreife ganz normal. Die Erfahrungen aus der Jugend prägen ebenfalls die künftige emotionale Entwicklung. Jugendliche beginnen – ihre Gefühle zu erkunden und ihre Identität zu bilden. Verständnis und Geduld sind Schlüsselqualitäten für die Begleitung in dieser Phase. Kritik ist oft der falsche Weg. Unterstützung erweist sich als notwendig um den Zwölfjährigen in ihren emotionalen Achterbahnfahrten zur Seite zu stehen.

Die Forschung belegt: Diese turbulente Zeit ist nicht nur eine Herausforderung für die Jugendlichen. Auch Eltern und Erzieher stehen oft vor der Herausforderung ihrer Unreife bei der emotionalen Entwicklung. Ein dynamisches Zusammenspiel – das Lösungen erfordert. An deren Ende steht die Hoffnung: Dass mit genügend Verständnis und einem offenen Ohr die jungen Menschen ihre Emotionen besser lernen können einzuordnen. In dieser Phase der Identitätsbildung lässt sich viel lernen.






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