Ein unerwartetes Problem
Nach der Installation von Office 2019 Professional ➕ auf Ihrem Gerät könnte es vorkommen, dass Programme wie Skype, Word oder sogar der Google-Chrome-Browser absurd und verwirrend als Excel-Symbole dargestellt werden – nur ein weiteres Ärgernis, das Technologie mit sich bringt. Oftmals wird beim Versuch ´ diese Programme zu öffnen ` eine Warnmeldung angezeigt. Diese Nachricht bekräftigt: „Die digitale Signatur ist gültig jedoch sie stammt von einem Herausgeber, dem Sie noch nicht vertrauen.“ Hier wird empfohlen – ein wenig riskant könnte man sagen – auf „gesamten von diesem Herausgeber veröffentlichten Code aktivieren“ zu klicken. Seltsamerweise bringt die Deinstallation von Office und ein anschließender Neustart nicht die erhoffte Lösung.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Problemlösung
Überprüfung der Dateizuordnungen
Ein erster wichtiger Schritt zur Behebung dieses Problems besteht darin die Dateizuordnungen zu überprüfen. Dies könnte die Wurzel des Problems sein. Das Verfahren ist nicht komplex. Sie sollten auf die Seite „File Association Fixes for Windows 10“ navigieren und der Anleitung folgen. Vor größeren Änderungen ist es klug, einen Wiederherstellungspunkt zu erstellen. Man kann nicht oft genug betonen – dass Datenverlust ein reales Risiko darstellt. Die Erstellung erfolgt über „Systemsteuerung“ – > „System und Sicherheit“ – > „Computerschutz“.
Standardanwendungen anpassen
Ein weiterer Bereich, den Sie untersuchen sollten, sind die Windows-Einstellungen. Hier können Sie die Standardanwendungen für jeden Dateityp überprüfen. Besonders wichtig ist die korrekte Konfiguration für „.lnk“-Dateien. Falsche Zuordnungen hier könnten nämlich ähnlich wie die Ursache für die Excel-Symbole sein. Korrekturen in diesem Bereich könnten entscheidend sein.
Windows zurücksetzen
Sollten die ersten beiden Schritte nicht helfen könnte ein Rücksetzen von Windows der letzte Ausweg sein. Hierbei kann auf den vorher angelegten Wiederherstellungspunkt zurückgegriffen werden – dies kann ein Sicherheitsnetz bieten. Das Zurücksetzen schafft oft Ordnung im Chaos, das durch Registry-Fehler entstanden sein kann.
Neuinstallation des Betriebssystems
Wenn alle diese Schritte fehlschlagen könnte eine Neuinstallation des Betriebssystems in Betracht gezogen werden. Dies sollte allerdings nur die letzte Maßnahme sein. Wichtige Daten sollten auf jeden Fall vorher gesichert werden – es wäre tragisch, wenn Daten dabei verloren gehen.
Manuelle Programmeinstellungen
Eine letzte Möglichkeit, ebenfalls wenn sie weniger elegant erscheinen mag ist das manuelle Öffnen der Programme. Ein Rechtsklick gefolgt von „Öffnen mit“ und dann „Andere App auswählen“ könnte manchmal schneller zum Ziel führen. Hierbei können Sie das gewünschte Programm auswählen und es dafür festlegen, dass dieses immer für die entsprechenden Dateitypen verwendet werden soll.
Fazit
Änderungen sollten stets mit Bedacht und Vorsicht vorgenommen werden. Wenn Unsicherheit besteht – sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Die Technologie bleibt manchmal unausgereift und kann frustrierend sein. Gehen Sie deshalb strategisch vor – Schritt für Schritt zur Lösung. So gelingt es am besten, das Chaos nach der Office-Installation zu bewältigen. Bleiben Sie geduldig und aufmerksam!
