Aufwärmphase vor der Dressurarbeit

Welche Bedeutung hat die Aufwärmphase für das Wohlbefinden und die Leistung von Dressurpferden?

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Die Aufwärmphase vor der Dressur ist ein entscheidend wichtiger Bestandteil jedes Reittrainings. Pferde sind von Natur aus physiologisch darauf vorbereitet ihre Muskeln in Bewegung zu setzen trotzdem erfordert die spezifische körperliche Beanspruchung der Dressur gezielte Vorbereitungen. Mindestens 15 bis 25 Minuten sollten dem Aufwärmen gewidmet werden um sowie körperliche als ebenfalls mentale Aspekte der Leistungsbereitschaft zu fördern. Verletzungsrisiken können dadurch drastisch gesenkt werden – von entscheidender Bedeutung für jedes Pferd.

Zunächst empfiehlt sich ein Schritt und zwar am langen Zügel. Diese Phase sorgt dafür: Dass sich das Pferd entspannen kann. Es lockert seine Muskulatur und dehnt seine Gelenke auf natürliche Weise. In dieser Phase spielt die Hand des Reiters eine entscheidende Rolle. Weich und nachgiebig sollte sie sein um dem Pferd genügend Raum zur Bewegung zu bieten. Ein Hinweis an den Reiter: Auch er sollte aufwärmen! Lockerungs- und Dehnübungen im Sattel sind nicht nur für das Pferd wichtig – sie steigern ähnelt die eigene Beweglichkeit des Reiters.

Danach – so logisch es klingt – sollte ein Trab folgen. Dieser Schritt ist nicht nur zum Aufwärmen da allerdings funktioniert auch als erste Vorbereitung auf die bevorstehende Dressurarbeit. Ein sanfter Übergang der dem Pferd bereits die ersten Stellungen und Biegungen nahebringt ist empfehlenswert. Diese bewusste Interaktion verbessert die Reaktionsfähigkeit und erleichtert das Verständnis zwischen 🏇 und Pferd.

Betrachten wir die wichtige Phase vor der eigentlichen Dressurarbeit: nach dem Aufwärmen. Die Strukturierung der Übungen ist von Bedeutung. Man beginnt mit einfachen Lektionen; die Komplexität steigert sich dann schrittweise. Enge Wendungen und Volten sollten nicht im ersten Schritt integriert werden. Hier könnte es schnell zu Verletzungen kommen und das bei aller Vorfreude auf die intensiven Lektionen.

Zusätzlich empfiehlt sich die Gymnastizierung auf dauerhaften Untergründen. Ein Wechsel zwischen verschiedenen Bodenverhältnissen könnte zu ungewollten Verletzungen führen. Das gezielte Warmreiten ermöglicht es die Kommunikation zwischen Reiter und Pferd zu festigen. Diese Interaktion stärkt das Mitdenken des Pferdes und sorgt dafür, dass es sich sicher und wohlfühlt.

Die zentrale Aussage dieser Überlegungen ist die Bedeutung der Aufwärmphase.

Sie muss in jeder Trainingseinheit fest verankert sein. Nur so kann die Gesundheit – sowohl körperlich als auch mental – des Dressurpferdes langfristig gesichert werden. Entsprechend wird die Leistung während der Dressurarbeiten optimiert. Die Doppelverantwortung liegt beim Reiter: sowohl für sich selbst als auch für sein Tier muss er die optimale Vorbereitung gewährleisten. So entgeht man ungewollten Verletzungen und maximiert die Chance auf beste Leistungen!






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