Unterschied zwischen Automobilkaufmann und Automobilverkäufer

Welche grundlegenden Unterschiede bestehen zwischen den Berufen Automobilkaufmann und Automobilverkäufer hinsichtlich Ausbildung, Tätigkeiten und Verdienstmöglichkeiten?

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Der Beruf des Automobilkaufmanns unterscheidet sich wesentlich vom Beruf des Automobilverkäufers. Zwei verschiedene Berufsbilder prägen die Branchenlandschaft im Automobilsektor. Am Anfang steht die Ausbildung. Der Automobilkaufmann erfordert eine formale Ausbildung und schult in einer Vielzahl kaufmännischer Aufgaben. Dazu zählen Verwaltung Buchhaltung und ebenfalls die Disposition von Fahrzeugen. Eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) ist erforderlich und verleiht den„Automobilkaufmann“.

Der Automobilverkäufer hingegen – er wird oft als direkte Schnittstelle zum Kunden betrachtet – benötigt in der Regel keine spezielle Ausbildung. Das bedeutet nicht – dass dieser Berufsweg unprofessionell ist. Vielmehr besitzen viele erfolgreiche Automobilverkäufer eine kaufmännische Ausbildung oder sind direkt aus der KFZ-Branche – etwa als Mechaniker oder KFZ-Elektriker. Diese Beruferfahrung ist überaus vorteilhaft. Der Bezug zur Fahrzeugtechnik ermöglicht es Verkäufern potenzielle Käufer kompetent zu beraten.

Vertieft man die Analyse zeigen sich auch deutliche Unterschiede in den Verdienstmöglichkeiten. Ein Automobilkaufmann verdient im Durchschnitt zwischen 2․400 und 3․200 💶 brutto im Monat. Dies hängt stark von der Berufserfahrung sowie dem Arbeitgeber ab. Automobilverkäufer hingegen erzielen ein Einkommen das stark von ihrem Verkaufserfolg und den geltenden Provisionsmodellen abhängt. Oftmals starten sie mit einem Grundgehalt plus Provisionen. Erfahrene Verkäufer hingegen können mit einem hohen Umsatzverhältnis deutlich weiterhin verdienen. Statistiken legen offen – dass besonders in boomenden Märkten und bei neuen Fahrzeugmodellen die Verdienstchancen steigen.

Zusätzliche Schulungen und Zertifizierungen spielen eine Rolle. Einige Automobilhersteller sowie Autohäuser setzen spezifische Standards und erwarten von ihren Verkäufern, dass diese sich ständig weiterbilden. Trainings zu Produktkenntnissen und Verkaufsstrategien innerhalb der jeweiligen Automarke sind oft Pflicht. Diese Aspekte verdeutlichen weiterführend die scharfen Unterschiede zwischen den zwei Berufen.

Ein weiterer bedeutender Unterschied zeigt sich in der Arbeitsweise. Während der Automobilkaufmann häufig im Büro arbeitet, analysiert er Zahlen und plant Abläufe, steht der Automobilverkäufer verstärkt im Kundenkontakt und ist häufig „vor Ort“. Verkaufsstrategien und das direkte Verkaufsgespräch stehen bei ihm im Mittelpunkt.

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Dass die Berufe des Automobilkaufmanns und des Automobilverkäufers grundlegend verschiedene Anforderungen und Verdienstmöglichkeiten besitzen. Während der Weg zum Automobilkaufmann durch Bildung und Prüfungen klar definiert ist, bietet der Automobilverkäufer durch seine praxisorientierte Veranlagung zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten im direkten Kundenverkehr. Diese facettenreiche Berufswelt macht die Automobilbranche schließlich so dynamisch und spannend.






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