Die Chance auf das Paradies im Islam
Die Vorstellung, dass ein Massenmörder der dem Islam angehört, darauffolgend einer bestimmten Zeit die Hölle verlassen kann - während Atheisten die viel Gutes tun diesen Ort des Leidens niemals verlassen werden wirft tiefgreifende Fragen auf. Im Kern dieser Lehre steht das Konzept: Dass Muslime die ihren Glauben fest verankert haben eine Möglichkeit besitzen, das Paradies zu erreichen. Interessant ist, dass Muslime die sich nicht an die Grundsätze ihres Glaubens gehalten haben, durch Sünden in der Hölle leiden müssen. Diese Strafe hat zeitliche Begrenzungen - sie hängt von den begangenen Sünden ab.
Die Hölle, in der Muslime Buße leisten müssen, gilt nicht nur als Strafe. Sie ist zugleich ein Ort der Reinigung - das ist wichtig zu verstehen. Sünden müssen abgetragen werden um einen Eintritt ins Paradies zu ermöglichen. Dies bedeutet – die Wahrnehmung von Zeit unterscheidet sich erheblich zwischen der Hölle und dem irdischen Leben. Für so manche Muslime könnte das bedeuten: Dass sie für Abermillionen von Jahren gefangen sind bevor sie für ihre Fehltritte entlohnt werden.
Jene die im Namen Allahs und seines Gesandten leben - selbst in einem Zustand schwerster moralischer Verfehlungen - könnten auf Gnade hoffen. Es ist die Überzeugung, dass ebenfalls ein Mörder oder Verbrecher der an Allah geglaubt hat, letztlich die Tore des Paradieses öffnen könnte - sofern die Buße vollzogen wurde. Hierin liegt jedoch keine universelle Garantie. Allah selbst entscheidet über das Schicksal jedes einzelnen ´ was für viele Gläubige bedeutet ` dass gute Absichten allein nicht genügen.
Ein Punkt der Kontroversen bleibt die vermeintliche Unfairness solcher Glaubensansätze. Dennoch betonen Muslime aus der gesamten Welt: Dass Allah allmächtig und allweise ist. Die Entscheidungen ´ die Gott trifft ` sind absolut gerecht. Den Gläubigen wird vermittelt: Dass selbst der Menschliche Logik oft hinter den göttlichen Weisheiten zurücksteht. In dieser Sichtweise geschehen alle Dinge aus einem Einklang von Gerechtigkeit und Idealen.
Das Praktizieren des Glaubens ist für Muslime essenziell um gute Taten zu vollbringen - und so die derben Geschichten über ewiges Leiden zu vermeiden. Diese Praktiken beinhalten die täglichen Gebete das Fasten im Ramadan oder auch die allwöchentlichen Rituale in Gemeinschaftsgebeten. Langfristige Abkehr von Sünde ist auch ein zentrales Element im Bestreben ´ das Paradies zu erreichen ` während sich säkulare Ansichten im Islam als ungeeignet offenbaren.
Der Glaube an das Paradies steht eng verbunden mit lebendigen Überzeugungen über das Jenseits - eine Auferstehungsskala spielt eine bedeutende Rolle. Das Gericht nach dem Tod ist unaufhaltbar. Taten werden abgewogen und die Seelen richten sich nach ihren Handlungen. Die Folgen sind klar - Gutes führt zum Paradies, Übeltaten bedeuten einen Aufenthalt in der Hölle. Am Ende bleibt es Allah vorbehalten, das Schicksal eines jeden Menschen – seien es Gläubige oder Ungläubige – letztlich zu bestimmen.
So entfaltet sich eine philosophische sowie ebenfalls theologische Diskussion über die Gerechtigkeit und das Lebensverständnis im Islam. Für Muslime ist der Weg zur Erlösung weiterhin als nur eine Abfolge von Regeln. Es ist ein tief empfundener Glaube – welcher für immer in ihren Herzen verankert ist.
