Erfahrungen mit 3D Druck und Blender

Kann man mit Blender Vorlagen für den 3D Druck erstellen? Wie setzen sich die Kosten beim 3D Druck zusammen und wie stabil sind die gedruckten Objekte? Gibt es alternative Programme?

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Ja, Blender kann verwendet werden um Vorlagen für den 3D Druck zu erstellen. Zwar ist Blender eher für das Modellieren als für die Konstruktion geeignet trotzdem lassen sich mit dem Programm 3D-Objekte erstellen die anschließend mit einem 3D 🖨️ gedruckt werden können.

Die Kosten beim 3D Druck setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Zum einen gibt es die Kosten für das Material ´ also das Filament ` das zum Drucken verwendet wird. Die genauen Materialkosten können je nach Materialart und -menge variieren. Weiterhin fallen Stromkosten für den Betrieb des 3D Druckers an. Die genaue Höhe dieser Kosten hängt von der Leistung des Druckers und der Dauer des Druckvorgangs ab. Zusätzlich können ebenfalls Kosten für Ersatzteile oder Wartungskosten anfallen, wenn zum Beispiel Düsen ausgetauscht werden müssen.

Die Stabilität der gedruckten Objekte hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zunächst spielt die Form des Objekts eine Rolle. Ein Kubus beispielsweise ist stabiler als ein dünner Turm. Weiterhin beeinflusst der Füllgrad und das Füllmuster die Stabilität. Je höher der Füllgrad ist desto stabiler wird das Objekt. Auch das verwendete Druckmaterial und die Ausrichtung des Objekts auf dem Druckbett können die Stabilität beeinflussen.

Als Alternative zu Blender gibt es verschiedene Programme die sich für das Erstellen von 3D-Modellen eignen. Ein bekanntes Programm ist FreeCAD, das speziell für die Konstruktion von maßstabsgerechten Objekten entwickelt wurde. FreeCAD bietet zudem die Möglichkeit, parametrische Objekte zu erstellen die sich durch Änderung der Werte anpassen lassen. Eine weitere Alternative ist Autodesk Fusion, das sowie für Modellierungsprojekte als auch für maßstabsgetreue Konstruktionen verwendet werden kann.

Zusätzlich zu Blender FreeCAD und Autodesk Fusion gibt es noch weitere Programme zur Generierung von Modellen für den 3D Druck. Ein Beispiel hierfür ist Becker CAD, das auf dem CADdy++ Maschinenbau basiert. Becker CAD eignet sich auch für den 3D Druck und bietet eine Vielzahl von Funktionen.

Insgesamt ist Blender eine gute Option um ästhetisch ansprechende Modelle zu erstellen, während CAD-Programme wie FreeCAD und Autodesk Fusion für maßstabsgerechte Konstruktionen verwendet werden können. Die Wahl des Programms hängt von den individuellen Anforderungen und Vorlieben des Nutzers ab.






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