Zählt der freiwillige Wehrdienst als Berufserfahrung für den Industriemeister?

Welche Rolle spielt der freiwillige Wehrdienst für die Berufserfahrungsanforderungen des Industriemeisters?

Uhr
Der freiwillige Wehrdienst ist für viele ein bedeutender Schritt in ihrer Lebenslaufgestaltung. Doch wie sieht es mit der Anerkennung in beruflichen Konen aus? Die Frage ob dieser Dienst als Berufserfahrung zählt wird häufig gestellt. Klare Antworten sind jedoch nur schwer zu finden. In der Regel gilt: Der freiwillige Wehrdienst wird nicht als Berufserfahrung anerkannt – jedenfalls nicht für den Industriemeister.

Hierbei handelt es sich um eine Fortbildung die spezifische Zugangsbedingungen erfordert. Das bedeutet im KlarDie Berufserfahrung muss in einem direkten Zusammenhang mit dem Beruf des Industriemeisters stehen. Ein ganz klarer Hinweis darauf ist – dass die berufliche Praxis dem jeweiligen Fachbereich entsprechen muss. Tätigkeiten außerhalb dieser relevanten Bereiche werden nicht berücksichtigt. So wird ein Jahr Berufserfahrung in einem industriellen Berufsfeld verlangt. Dies muss unmittelbar mit dem angestrebten Meisterverbunden sein. Insbesondere könnte dies für viele ehemalige Soldaten eine Herausforderung darstellen.

Die Möglichkeit im Bundesland unterschiedliche Regelungen zu finden ist ähnlich wie gegeben. Der Weg zum Meister ist kein einheitlicher. Unterschiedliche Bildungseinrichtungen können eigene Anforderungen festlegen ´ sodass es ratsam ist ` sich rechtzeitig und umfassend zu informieren. Ein Anruf oder ein Besuch bei der zuständigen Stelle kann Klarheit schaffen. Informationen sind wichtig. Sie können den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Abschluss oder Frustration bedeuten.

Beachte auch: Dass der freiwillige Wehrdienst im Heimatschutz zusätzliche südliche Nuancen mit sich bringt. Ist der Dienst beendet, sollten die frischgebackenen „Veteranen“ darum bemüht sein, schnellstmöglich relevante Berufserfahrung in einem passenden Bereich zu sammeln. Diese Erfahrung wird verlangt – um die Zugangsvoraussetzungen für den Industriemeister zu erfüllen. Der Ausblick kann wieder positiv werden. Der Industriemeister öffnet Türen zu höheren Positionen und verantwortungsvollen Aufgaben.

Eine weitere wichtige Notiz ist die Regel bezüglich der Reservistenzeit. Diese 5 Monate Dienst können über einen Zeitraum von sechs Jahren aufgeteilt werden. Bei Beginn des Meisterkurses könnte die Zeit also noch nicht angerechnet werden können. Dies könnte ärgerlich sein. Die Weichen sollten rechtzeitig gestellt werden.

Der freiwillige Wehrdienst sollte nicht als Hindernis allerdings eher als eine Möglichkeit betrachtet werden wichtige Qualifikationen zu erwerben. Die Teamfähigkeit und Führungsverantwortung ´ die während dieser Zeit entwickelt werden ` können in der Industrie durchaus von Vorteil sein. Sofern Punkte wie Berufserfahrung und fachliche Absicherung nicht dem Weg zum Meister im Wege stehen, können wir gespannt sein was die Zukunft für die ehemaligen Soldaten und Soldatinnen bereithält.

In der heutigen Zeit wird es zunehmend wichtiger den eigenen Lebenslauf aktiv zu gestalten. Dies bringt den Vorteil mit sich – dass individuelle Wege zum Erfolg gefunden werden können. Wer sich weiterbilden möchte und dabei den Einfluss des Wehrdienstes berücksichtigt ´ ist in der Lage ` sein berufliches Ziel zu erreichen.






Anzeige