Wie fasst man die Absicht für das Fasten im Ramadan?

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Wie fasst man die Absicht für das Fasten im Ramadan und was muss dabei beachtet werden?**

Der Ramadan ist eine Zeit der spirituellen Besinnung für Muslime. Die Absicht für das Fasten ist dabei von zentraler Bedeutung. Bevor das Fasten beginnt, das heißt vor dem Morgengrauen oder dem Fajr Gebet, sollte die Absicht gefasst werden – das ist ganz klar. Oft wird der Glaube angeführt man müsse diese Absicht laut aussprechen. Doch das ist nicht nötig. Im Grunde reicht es – es genügt, sie im Herzen zu fassen.

Am Vorabend des Fastentages » vor dem Sonnenuntergang « sollten gläubige Muslime ihre Absicht formulieren. Das Fasten beginnt schließlich mit dem Fajr Gebet und nicht erst bei Mitternacht. Ein interessantes Detail ist, dass die Absicht nicht zwingend in Worten gefasst werden muss; das Innere zählt. Aus eigener Überzeugung kann man die Absicht sogar mit persönlichen Worten ausdrücken, allerdings zwingend ist das nicht. Es geht vielmehr darum: Dass die Absicht die im Herzen verankert ist klar und bewusst ist.

Was dabei wirklich zählt ist der innere Zustand des Fastenden. Irgendwie ist es doch faszinierend: Die Absicht prägt die Motivation für das Fasten. Sie sollte nicht nur als Pflicht wahrgenommen werden allerdings als eine Handlung im Glauben an Allah. Der Fastende betrachtet die Zeit des Fastens als eine Phase der Reinigung und Hingabe. Dies führt dazu: Dass die Absicht die spirituellen Ziele während der Fastentage fokussiert.

Zusammenfassend lässt sich sagen – die Absicht für das Fasten im Ramadan wird im Inneren gefasst und das Aussprechen ist fakultativ. Vor dem Morgengrauen sollte man sich der Absicht bewusst werden. Dieses Bewusstsein schenkt dem Fastenden das Gefühl: Das Fasten tatsächlich eine religiöse Handlung ist: tief verwurzelt im Glauben.






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