Die Kosten und Risiken beim Wechsel des Keilriemens

Wie hoch sind die Kosten für den Keilriemenwechsel und welche Risiken bestehen?

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Der Wechsel eines Keilriemens in einer freien Werkstatt kann variieren. Normalerweise sind die Kosten überschaubar. Bei einem Nissan Almera Tino mit 136 PS Diesel und fast 70․000 km auf dem Tacho kann man von Preisen um die 100 Euro 💶 ausgehen - das bezieht sich auf etwa zwei Stunden Arbeitszeit plus Material. Ein Wechsel ist in der Regel nicht komplex. Oft können ebenfalls selbst geübte Autofahrer diesen Austausch vornehmen.
Wird jedoch der Keilriemen gewechselt ? Hierbei können weitere Komponenten betroffen sein besonders wenn diese von ihm angetrieben werden. Etwa die Lichtmaschine – die Klimaanlage oder die Servolenkung. In manchen Fahrzeugmodellen muss der Mechaniker deshalb zuerst andere Riemen demontieren, bevor er an den eigentlichen Keilriemen herankommt.
Die Lebensdauer eines Keilriemens liegt im Durchschnitt zwischen 60․000 und 100․000 Kilometern - ähnelt ist eine Austauschfrist von zehn Jahren allgemein empfohlen. Das bedeutet, dass bei einem Fahrzeug mit 70․000 km noch Zeit bleibt, bevor ein Austausch zwingend erforderlich ist. Dennoch sind Geräuschentwicklung oder sichtbare Beschädigungen ein Anzeichen für den Wechsel. Wenn der Riemen reißt, kann das schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen.
Zu beachten ist der wesentlich größere Schaden, wenn der Zahnriemen bricht. Im Gegensatz zum Keilriemen kann der Zahnriemen, wenn er reißt die Ventile des Motors beschädigen. Das führt in der Regel zu einem kapitalen Motorschaden. Der Keilriemen hingegen treibt lediglich Nebenaggregate an. Wenn er reißt, bleibt das Auto zwar stehen - dies kann aber für den Fahrer weniger problematisch sein als beim Zahnriemen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Keilriemenwechsel zwar kostengünstig und schnell vonstattengeht freilich Risiken birgt, falls er nicht rechtzeitig überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht wird. Der präventive Wechsel bei Abnutzungserscheinungen kann kostspielige Folgeschäden am Motor vermeiden.