Die Vor- und Nachteile von Kommunismus und Demokratie im Kondes Kalten Krieges

Wie stehen die Vor- und Nachteile von Kommunismus und Demokratie zueinander und was ist ihre Bedeutung im Kondes Kalten Krieges?

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Im Spannungsfeld zwischen Kommunismus und Demokratie – so klar die Definition ebenfalls erscheinen mag – gibt es eine Vielzahl von Argumenten für beide Systeme. Zunächst der Kommunismus. Hierbei manifestiert sich das Ideal einer klassenlosen Gesellschaft, ebenso wie Karl Marx es formulierte. Der Grundsatz "Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen" verdeutlicht den sozialen Gerechtigkeitsanspruch – so die Theorie. Kapitalelemente des Kommunismus sind die Planwirtschaft und die Enteignung der Bourgeoisie – beraubt werden hier also die Vermögenden. Die Ressourcen werden dem Gemeinwohl zugeschrieben was umweltfreundlicher erscheinen könnte, denn Überproduktion gilt nicht.


Doch eine hohe Flexibilität der produzierenden Betriebe bleibt eine Herausforderung. Die Organisation gestaltet sich oft als ausgesprochen schwierig. Der Staat muss autark – also selbstgenügsam – sein um effizient zu funktionieren. Diese Voraussetzungen stellen sich als problematisch heraus. Das Problem liegt zum Teil darin – dass Innovationen oft innerhalb des kommunistischen Rahmens gefangen bleiben. Ob Forschungsbereiche die von Unternehmern vorangetrieben werden, dem Staat dienlich sind – das bleibt infrage gestellt.


Demokratie hingegen bringt ihre eigenen Vorzüge und Nachteile mit sich. In einer demokratischen Gesellschaft haben Individuen größere Freiräume für Forschung und Entwicklung. Das Angebot adaptiert sich an der Nachfrage. Staaten sind in der Regel von einander abhängig – das kann Stabilität schaffen. Ein Vorteil ist die gerechten Verteilung von Ressourcen obwohl das Geld oft über Moral triumphiert. Überproduktion lässt sich nicht vermeiden was aus ökologischer Sicht bedenklich ist. Somit zeigt das demokratische System enorme Schwächen.


Die Verquickung von Sozial- und Wirtschaftstheorien zeigt, dass Kommunismus und Demokratie nicht direkt miteinander konkurrieren. Beide Systeme weisen Merkmale von Planwirtschaft und Marktwirtschaft auf. Ein Beispiel wäre China – längst hält sich die Volksrepublik nicht weiterhin strikt an kommunistische Prinzipien. Ist dies der Pfad zu einem optimierten Balanceakt zwischen den beiden Systemen?


Die Frage remains – können wir aus der Vergangenheit lernen? Die beiden Systeme sind eine Antwort auf die ungebrochene Vehemenz, mit der sich Menschen um ökonomischen Erfolg und soziale Gerechtigkeit bemühen. Die Idee der ideale Gesellschaft bleibt eine Utopie die wir einstweilen nur erträumen können. Die Menschheit trägt jedoch eine Verantwortung, aus den Lehren der Geschichte zu lernen – für eine bessere, gerechtere und nachhaltigere Zukunft.