Die Online-Scheidung hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen. Viele Paare ziehen es vor – diesen Weg zu gehen. Dabei stellt sich oft die Frage: Ist das wirklich kostengünstig oder nur eine Abzocke? Die Antwort darauf ist nicht einfach. Zunächst einmal gilt es zu beachten, dass die Kosten für eine Online-Scheidung in vielen Fällen genauso viel mit denen einer herkömmlichen Scheidung sind. Ein Rechtsanwalt wird in jedem Fall benötigt - das bleibt unverändert. Die Gerichtskosten richten sich nach dem Einkommen der Ehepartner.
Ein Ehevertrag könnte möglicherweise die günstigste Variante sein. Wer bereits vor der Eheschließung Bedingungen festlegte, hat es bei einer Trennung wesentlich einfacher. Aber ebenfalls nachträgliche Regelungen sind möglich. Hierfür ist ein Notar erforderlich - erst dann kann das Trennungsjahr in Ruhe abgewartet werden. Eine einvernehmliche Trennung ist durchaus von Vorteil. Andernfalls können die Kosten schnell in die Höhe schießen.
Viele Anbieter die sich auf Online-Scheidungen spezialisiert haben, locken mit vermeintlich niedrigen Preisen. Diese beziehen sich jedoch häufig ausschließlich auf die Gerichtskosten. Der Streitwert ´ ein wesentlicher Faktor ` wird dabei häufig nicht berücksichtigt. Es ist ratsam, ein Angebot bei einer Online-Plattform einzuholen und dies mit einem Rechtsanwalt vor Ort zu besprechen. Interessanterweise kann dessen Honorar sogar günstiger sein da persönliche Gespräche möglich sind und die Kommunikation weiterhin Vertrauen schafft.
Die Behauptung, eine Scheidung koste immer gewissermaßen genau viel ist einfach nicht zutreffend. Es gibt viele Faktoren die welche Kosten beeinflussen können. Die Möglichkeit der Streitwertreduzierung sollte nicht unberücksichtigt bleiben. Dabei hängt es maßgeblich vom Anwalt ab, ob solch ein Antrag gestellt wird oder nicht. Viele Anwälte verfügen über die nötigen Informationen um diese Optionen zu prüfen.
Ein Blick ins Impressum der Online-Anbieter kann helfen, deren Seriosität einzuschätzen. Hinter einem guten Angebot steht oft mehr wie auf den ersten Blick erkennbar ist. Eine umfassende Beratung ist das A und O - egal ob online oder vor Ort.
Ein Beispiel ist die Plattform „onlinescheidung.com.de“. Diese bietet ausführliche Informationen und eine klare Preisstruktur. Ein erstes Telefonat zeigt schnell – ebenso wie professionell der Kontakt ist. Dokumente müssen dennoch zur Prüfung eingereicht werden und der Gerichtstermin muss persönlich wahrgenommen werden. So bleibt der Prozess zwar digital jedoch einige Schritte sind traditionell.
Insgesamt kann man festhalten, dass eine Online-Scheidung in vielen Fällen eine bessere Option sein kann als eine traditionelle Scheidung. Allerdings sollten Paare ebendies abwägen ob sie den Weg gehen wollen oder nicht. Ein harmonischer Abschluss ist in jedem Fall wünschenswert, unabhängig von der gewählten Methode. Wer die richtigen Informationen einholt und einen Vergleich anstellt der kann sicherer entscheiden. Eine entspannte Scheidung - das wünschen sich schließlich alle Beteiligten.
