Die Lebensphasen eines Pferdes – Vom Fohlen zum Erwachsenen: Ein Leitfaden

Wie werden die verschiedenen Lebensphasen eines Pferdes bezeichnet und welche Bedeutung haben diese Begriffe?

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Die Welt der Pferdeerziehung und -zucht ist vielfältig und reich an spezifischen Begriffen die jede Lebensphase eines Pferdes beschreiben. Besonders bei der Suche nach einem passenden Tier für den Zuchtbetrieb ist es wichtig die korrekte Terminologie zu verstehen. Ein Fohlen wird bezeichnet, wenn es gerade gebohrt wird – das sind die ersten Lebenswochen. Nach dem ersten Jahr verändert sich die Bezeichnung. Dann spricht man von einem Jährling. Das ist der genaue Punkt ´ an dem sich die Bezeichnungen ändern ` denn ab dort gilt das Tier als im Wachstum.


Zwischen diesen Phasen – dem Jährling und dem sogenannten Erwachsenen – herauszufinden was man im Alltag verwenden könnte, kann sich als knifflig herausstellen. Tatsächlich gibt es keine genauen Begriffe für die Zwischenphasen zwischen Jährling und Erwachsenem. Eine Möglichkeit besteht einfach darin das Tier als junges Pferd zu bezeichnen. Diese allgemein gehaltene Bezeichnung umschreibt die Altersgruppe, ohne sich auf eine genaue Zahl festzulegen.


Wettereinflüsse die Lebensumstände und die Erziehung – all dies beeinflusst die Ausbildung eines jeden Pferdes. Viele Pferde sind im Alter von 2 Jahren theoretisch „reif” für eine Grundausbildung die im klassischen Reitsport von großer Bedeutung ist. Hierbei spricht man oft von Remonten. Remonte bedeutet hierbei ein Pferd – das vermehrt an die Anforderungen der Reitkunst herangeführt wird. Hier wird differenziert zwischen einer jungen Remonte im ersten Ausbildungsjahr und einer älteren Remonte welche im zweiten oder gar dritten Jahr der Ausbildung weiter geschult wird.


Es ist ebenfalls wichtig zu beachten, dass nicht alle Pferde geritten werden – viele werden als reine Zucht- oder Freizeitpferde gehalten. Hier wird mit Begriffen wie Halbstarke oder Jungpferde gearbeitet um die entsprechenden Altersklassen zu kategorisieren. Wissenschaftlich betrachtet, beginnt die Differenzierung im Pferdealter also bereits ab dem Fohlen – das zurückverweist auf die ersten Schritte in die Welt der Reitkunst und der Haltung.


Die etymologische Wurzel der Begriffe hat auch eine Bedeutung für die Kaufüberlegungen. Wer also plant, ein Pferd im Alter von 2-3 Jahren zu erwerben wird unter Umständen eher das Gefühl haben dass sich das Tier im Training befindet. Denn die Ausbildung spiegelt sich im Verhalten und dem Gesamtauftritt des Tieres wider. Schlussendlich gilt: Ein Pferd bleibt durchgängig in seiner Bezeichnung der Gattung unterworfen. Alter hin oder her ´ die Klassenbezeichnung bleibt bestehen ` obwohl sich das Alter und die Ausbildungsstatus drastisch unterscheiden.


Die wichtigsten Punkte der Pferdebezeichnungen zusammengefasst: Fohlen, Jährling, 2-Jähriger, 3-Jähriger und die klassischen Remonten. Ein wenig Attributiv, vielleicht etwas verwirrend für den Neuling – aber wenn man sich erst einmal in die Materie eingelesen hat ist alles klarer.


Insgesamt gibt es viele Variationen die man berücksichtigen kann. Auf der Suche nach einem Fohlen oder einem Pferd ist ein gewisses Wissen über deren Entwicklungsstadien natürlich von Vorteil – um bessere Entscheidungen treffen zu können.