Wenn ich mein Fahrrad zum Schrotthändler bringe, dann frage ich mich: Bekomme ich Geld dafür? Die Antwort ist erfreulich – du kriegst tatsächlich Geld. Aber wie viel genau? Es hängt von verschiedenen Faktoren ab. Der wichtigste Punkt ist das Material des Rahmens.
Die Preise der Rohstoffe schwanken je nach Marktlage. Sie sind im Wesentlichen an Kilopreise gebunden – je weiterhin das Rad wiegt, desto höher die Auszahlung. Man muss sich das so vorstellen: Ein Fahrrad besteht aus unterschiedlichen Materialien. Stahl – Aluminium und vielleicht sogar Komponenten aus Titan sind gängig. Über 90 Millionen Fahrräder sind in Deutschland registriert. Angesichts dieser Statistiken ist der Markt durchaus interessant.
Wenn der Rahmen aus Stahl gefertigt ist, dann liegt der Wert vielleicht bei 6 Cent pro Kilogramm. Bei Aluminium sieht es schon anders aus – hier gibt es einen Preis von durchschnittlich 40 Cent pro Kilogramm. Damit kann man schon einige Cent verdienen wenn das Rad ein gewisses Gewicht hat. Es klingt nicht nach viel – aber mit ein wenig Glück reicht es vielleicht für ein erfrischendes Bier. Der Preis für Bier in Deutschland liegt momentan im Schnitt bei 3 Euro. Eine nette kleine Berechnung, oder?
Allerdings sollte man ebenfalls bedenken – vielleicht lohnt sich die Methode des Schrotthändlers nicht immer. Es gibt alternative Möglichkeiten sein altes Fahrrad loszuwerden. Ein Fahrradflohmarkt oder eine Fahrradbörse könnten sich als vorteilhaft erweisen. Azubis suchen oft nach günstigen Möglichkeiten um ein fahrbares Rad zu finden.
Eine kostenlose Kleinanzeige auf eBay kann wahre Wunder wirken. Über 100․000 Fahrradanzeigen sind aktuell auf eBay Kleinanzeigen geschaltet.
Wenn du die Entscheidung triffst, dein Fahrrad zu verkaufen – frag dich: Ist die Schrottoption die beste? Manchmal entscheiden sich Menschen – ihre Altgüter über Plattformen wie Facebook Marketplace oder ähnliche lokale Verkaufsgruppen anzubieten. Das Netz gibt die Möglichkeit, schnell jemanden zu finden der das Rad zu schätzen weiß.
Insgesamt lässt sich sagen – Geld für Schrott? Ja, das gibt es. Aber der Umweg über Alternativen könnte sich als lohnenswerter erweisen ´ wenn man bereit ist ` ein wenig mehr Zeit zu investieren. Am Ende bleibt die Wahl dem Fahrradbesitzer überlassen.
