Facebook - das Netzwerk, das viele verbindet. Manche möchten jedoch weniger Sichtbarkeit. Ein Benutzer stellte eine drängende Frage. „Ich möchte nicht, dass meine Freunde mir Freundschaftsvorschläge schicken können. Ist das möglich?“ Eine legitime Anfrage. Der Gedanke hinter dieser Frage ist klar. Privatsphäre zählt. So wird der eigene Freundeskreis zum privaten Raum den nicht jeder betrat.
Der Nutzer hat bereits Schritte unternommen. Er hat seine Freundesliste auf „nur für mich“ gesetzt. Damit hat er den ersten wichtigen Schritt zur Wahrung seiner Privatsphäre geschafft. Was ist aber mit den Vorschlägen? Der Nutzer äußert Unmut über eine Anzeige. „Hilf deinem Freund! Sie/Er hat ZAHL Freunde“, so die häufige Meldung. Diese Meldung – sie stört. Eine vermeintliche Hilfe kann zur Last werden. Facebook möchte die Vernetzung fördern sein Konzept. Aber die Nutzer sind es ´ die entscheiden sollten ` ebenso wie viel Sichtbarkeit sie wirklich wollen.
Die Antwort auf die Frage ist – enttäuschend. Eine Deaktivierung der Freundschaftsvorschläge ist nicht möglich. Das ist ein fester Bestandteil der Android-, iOS- oder Webversion. Stattdessen bleibt nur die Option – Vorschläge zu überspringen. Dies kann sich in bestimmten Momenten als nützlich erweisen. Wenn man denjenigen nicht in seinen Freundeskreis aufnehmen möchte, einfach „überspringen“ – so lautet die Lösung.
Künftiger Datenaustausch ist ähnelt ein Thema. Facebook passt ständig seine Datenschutzrichtlinien an. Es lohnt sich, regelmäßig die Einstellungen zu überprüfen. Im Kontrollzentrum kann der Nutzer weiterhin über die Funktionen erfahren. Hilfe-Funktionen sind ein erster Anlauf. Sie geben Aufschluss über die Optionen des Netzwerks.
Eine weitere Überlegung: Wie viele Kontakte sind notwendig? Die Frage nach der Qualität oder Quantität bleibt. Die Freunde – ob digital oder echt – spielen eine Rolle. Soziale Medien können sowie verbinden als ebenfalls trennen. Ein balanciertes Nutzungskonzept ist unerlässlich.
Zusammengefasst bleibt festzuhalten, dass es keine Möglichkeit gibt die freundschaftlichen Vorschläge zu deaktivieren. Das soziale Netzwerk bedient sich dabei einfacher Algorithmen. Privatsphäre bleibt ein Schlüsselaspekt. Nutzer sollten diese kontinuierlich im Auge behalten. Schließlich zählt die Kontrolle über die eigene digitale Präsenz mehr denn je.
