Die Herausforderung der Motivation in der Berufsausbildung – Was tun, wenn die Ausbildung zu langweilig erscheint?

Wie kann man mit einer unmotivierenden Ausbildung umgehen und welche Alternativen gibt es?

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Die Herausforderung, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden ist längst kein neues Thema mehr. Insbesondere wenn man in einem Bereich wie der Elektrotechnik tätig ist – bei dem die Vielfalt der Möglichkeiten geradezu schier endlos scheint – kann es frustrierend sein, in einer monotonen Umgebung gefangen zu sein. Ein 19-jähriger Elektroniker-Azubi beschreibt ebendies diese Situation. Der Tag beginnt früh um 7․30 Uhr und endet erst um 16․30 Uhr. Wenn man jedoch den Tag damit verbringt ´ ansatzweise nichts zu tun ` stellt sich schnell die Frage nach der Motivation. „Ich kann ebenfalls zuhause rumsitzen“, sagt er. Was lässt sich also dagegen tun?


In vielen Berufsfeldern besonders in technischen Bereichen sind die Ausbilder oft damit beschäftigt, einer Vielzahl an Azubis gerecht zu werden. Der Chef dieses jungen Azubis hat ´ laut seiner Schilderung ` kaum Zeit für ihn und seine Kollegen. Die Konsequenz sind ungenutzte Lernmöglichkeiten und das Gefühl der Zeitverschwendung. Dabei ist eine Ausbildung nicht nur eine bloße Aneinanderreihung von Tätigkeiten. Die echte Herausforderung besteht darin die erforderlichen Fähigkeiten zu erlernen. Die Bedeutung der Motivation wird oft unterschätzt.


Zwei Hauptoptionen zeichnen sich ab. Viele Ratgeber raten dazu – die Ausbildung zunächst bis zum Ende durchzuziehen. Schließlich könnte sich die Situation mit der Zeit ändern. Wer geduldig bleibt, hat möglicherweise die Chance, darauffolgend der Ausbildung eine höhere Mobilität auf dem Arbeitsmarkt zu genießen. Dies bedeutet – die Ausbildung als Sprungbrett in die nächste Karrierephase zu betrachten. Tatsächlich haben Absolventen mit einem Abschluss oft Zugang zu vielen interessanten Weiterbildungsmöglichkeiten. Marktforscher prognostizieren – dass spezialisierte Fachkräfte im Elektrobereich in den kommenden Jahren verstärkt gefragt sein werden.


Andererseits kann ein Wechsel der Ausbildungsstelle ähnlich wie eine Lösung darstellen. Die Vielfalt an Ausbildungsunternehmen bietet den Vorteil: Dass nicht alle genauso viel mit verfahren. In vielen Firmen wird Wert auf eine praxisnahe Ausbildung gelegt. Dies kann sich sowie auf das Umfeld als auch auf den Lerninhalt auswirken. Lernen im Betrieb könnte den Horizont erweitern und die Motivation steigern. Eine Umfrage unter Azubis besagt, dass 75% von ihnen während der Ausbildung die praktische Anwendung ihrer Kenntnisse als entscheidend erachten.


Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Selbstreflexion. Die Frage nach den eigenen Interessen sollte stets in den Entscheidungen berücksichtigt werden. „Elektroniker ist doch der abwechslungsreichste Beruf der Welt?“, fragte ein anonymer Nutzer. Immerhin stellt dieser Beruf eine Vielzahl an Herausforderungen und Chancen dar. Ein Umstieg in einem verwandten oder ganz anderen Bereich könnte ebenfalls in Frage kommen. Wer sich umfassend informiert und für seinen Beruf begeistert, wächst schneller als je zuvor.


Zusammenfassend gibt es eine Vielzahl an Wegen, mit der Unzufriedenheit in der Ausbildung umzugehen. Wer Geduld aufbringt – durch den aktuellen Ausbildungsplatz hindurch – könnte zwar viele wertvolle Lektionen lernen. Alternativ gilt es zu prüfen ob Angebote in anderen Betrieben nicht doch interessanter gestaltet werden. Familienmitglieder, Freunde oder Berufsberater können eine große Hilfe sein um Klarheit über den eigenen Karriereweg zu gewinnen. Ein Wechsel muss nicht das letzte Mittel der Wahl sein jedoch er kann frischen Wind 🌬️ in eine stagnierende Ausbildung bringen. Die Entscheidung liegt letztlich beim zukünftigen Facharbeiter, denn Ihre Karriere sollte nicht nur eine Pflicht sein – sie könnte Ihr größtes Abenteuer werden.