Lebensräume von Tieren sind oft überraschend und unerwartet. Besonders bei Mardern und Ratten gibt es manchmal Rätsel. Wie kommen diese Tiere in die Wände der Häuser? Diese Frage beschäftigt viele Hausbesitzer. Plötzlich macht es in der Wand Geräusche die nicht ignoriert werden können.
Gerade Marder sind geschickte Kletterer. Sie nutzen Regenfallrohre – um in die oberen Bereiche von Gebäuden zu gelangen. Es sind sogenannte „Stachelkränze“ die oft zur Abwehr von diesen Tieren zum Einsatz kommen. Allerdings sind diese Hilfsmittel nicht immer zu 100 Prozent % effektiv. Es gibt viele verschiedene Arten von Mardern jedoch sie alle teilen eine hervorragende Kletterfähigkeit.
Die Dachschrägen sind häufig der Ort wo es zahlreiche Geräusche gibt. Mäuse sind oft die Übeltäter in solchen Bereichen. Diese kleinen Säugetiere huschen geräuschlos umher. Sie sind flink und geschmeidig. Ein weiteres häufiges Eindringen in Gebäude erfolgt durch defekte oder schlecht isolierte Abdeckungen. Marder drücken Dachziegel oder Bleiabdichtungen nach oben⬆️ um Zugang zum Dachboden zu erhalten.
Um herauszufinden ebenso wie ebendies diese Tiere rein kommen ebenfalls dazu können Kratzspuren an den Regenrinnen und eine Untersuchung der nahen Bäume auf Abdrücke Klarheit bringen. Marder können sich bis zu zwei Meter hoch bewegen und sprunghaft agieren. Dies eröffnet ihnen viele Möglichkeiten um in die Wände zu gelangen. Auch die Überreste von ihrem Fell die sie an den Eingängen hinterlassen, geben Hinweise.
Für den Sommer 2023 wurden verstärkt Fälle von Mardern in städtischen Gegenden dokumentiert. Die Meldungen nehmen zu. Das liegt nicht nur daran – dass zusätzlich dazu Menschen in städtischen Umgebungen leben. Die Gewohnheiten der Tiere ändern sich aufgrund des Klimawandels. Sie beziehen angrenzende Ökosysteme und Siedlungen häufiger in ihren Lebensraum ein.
Um diese Quälgeister zu bekämpfen, sollten Hausbesitzer aufmerksam sein. Die Verwendung von speziellen Abwehrmitteln und das Abdichten von Lücken sind entscheidend. Oftmals sind einfache Vorbeugemaßnahmen bereits genügend um das Eindringen der Tiere zu verhindern.
Abschließend bleibt festzuhalten: Marder und Ratten nutzen jede Möglichkeit um sich einen Platz in menschlichen Lebensräumen zu schaffen. Ein wachsames Auge auf potenzielle Eintrittsstellen kann helfen – Geräusche aus den Wänden sollten ernst genommen werden. Die Natur ist oft näher als man denkt.
