Vor einigen Jahren wurde die App „My Lockscreen“ populär. Besonders für Android-Nutzer war es eine Möglichkeit, durch Werbung auf dem Sperrbildschirm ein kleines Zubrot zu verdienen. Die Idee, Werbung zu displayen und dafür bezahlt zu werden, verlockte viele – verständlich.
Mit My Lockscreen ließ sich die persönliche Lockscreen-Gestaltung monetarisieren. Manche Nutzer berichten von mäßigen Einnahmen. Umso weiterhin sticht die App „Slidejoy“ hervor. Sie bietet ähnliche Funktionen an. Werbung wird hier ähnlich wie auf dem Lockscreen platziert. Nutzer bekommen dafür eine Entlohnung. Diese „Carats“ werden täglich aktualisiert. Doch hierbei zeigt die App die Carats des aktuellen Tages nicht sofort an. Mit ein wenig Glück kann man 10 bis 20 Cent pro Tag verdienen. Eine schöne Möglichkeit die Wartezeit beim Entsperren des Smartphones produktiv zu nutzen.
Die Frage nach einer iOS-Version bleibt jedoch unbeantwortet. Denn Apple hat die Freiheit der App-Entwicklung auf iOS stark eingeschränkt. Entwickler haben auf dieser Plattform vergleichsweise wenige Möglichkeiten. Die Anpassungen am Grundsystem sind eng begrenzt. Die Programmierer können nur eingeschränkte Funktionen umsetzen, ebenso wie etwa eigene Tastaturen oder Notification Widgets. Das zieht nach sich, dass iOS-Nutzer auf solche Monetarisierungs-Apps verzichten müssen. Trotz der strengen Richtlinien bieten diese Einschränkungen eine gewisse Ruhe und Stabilität im System.
Die Strenge von Apples Politik hat Vor- und Nachteile. Einerseits sind die Benutzererfahrungen auf iOS oft homogene. Ausschließlich geprüfte Anwendungen gelangen in den App Store – dies schützt die Nutzer vor Malware und privater Datenmissbrauch. Dennoch bleibt die Frage – was passiert mit den kreativen Entwicklungsmöglichkeiten? Die Antwort bleibt ungewiss.
Im Gegensatz zu Android verfolgt die iOS-Plattform einen anderen Ansatz für die Monetarisierung. Innovative Konzepte wie My Lockscreen sind auf Apple-Geräte eher nicht häufig. Während Android-Nutzer noch zahlreiche Alternativen entdecken, bleibt iPhone-Nutzern oft nur das Träumen von solchen Apps. Wer jedoch bereit ist ´ das Risiko eines Jailbreaks einzugehen ` könnte auf inoffizielle Wege treffen.
Zusammenfassend bleibt festzuhalten: Für iPhone-Nutzer gibt es momentan keine wirkliche Alternative zu „My Lockscreen“. Die Monetarisierungsstrategien sind durch Apple erheblich eingeschränkt. Wenn du selber ein iPhone-User bist, könnte die Frage aufkommen, ob Entschädigungen für Wartezeiten auf dem Lockscreen soviel wert sind wie die Ruhe und Integrität des iOS-Systems.
Die Suche nach Alternativen bleibt spannend, ebenfalls wenn die Möglichkeiten oft begrenzt sind.
