Eine spannende Diskussion über das Verputzen von Garageninnenwänden ist entbrannt. Bei stark feuchten Wänden stellen sich viele Fragen. Ist eine Verputzung mit Zementmörtel die richtige Lösung?
Die Ausgangssituation ist klar. Eine Wand die im Erdreich steht ist sichtbar feucht und zeigt die Spuren vergangener Zeiten: Bröckelnde Oberflächen und auffallende Ausblühungen. Viele DIY-Enthusiasten scheuen den Gang zu einem Fachmann. Diesem Vorhaben könnte man sich also widmen. Ein Tipp: Tiefengrund auftragen. Dieser Schritt könnte die Haftung des neuen Putzes optimieren.
Wichtig zu beachten ist jedoch die Frage nach der Kapillarsperre. . Diese fehlende Sperre bedeutet – dass die Feuchtigkeit ungehindert aufsteigt. Zementmörtel könnte hierbei als Problem dargestellt werden. Bei einem einfachen Auftrag könnten sich die Probleme sogar verschärfen. Der Putz könnte die Feuchtigkeit in die Wand drücken anstatt sie abzuführen.
Ein erfahrener User gibt Ratschläge. Er empfiehlt – den alten Putz abzuschlagen und die Wand gründlich zu reinigen. Ein Drahtbesen kann hierbei nützliche Dienste leisten. Danach sollte ein Spritzbewurf aufgebracht werden. Auf diesen folgt ein Unterputz aus Sand-Zement-Kalkmörtel. Diese Vorgehensweise hat durchaus ihre Berechtigung. Doch ebenfalls hier bleibt zu bedenken: Die Ursachen für die Feuchtigkeit müssen behandelt werden.
Denn das Problem bleibt bestehen – auch wenn der Putz nach drei Jahren noch stabil erscheint ist die Nässe ein ständiger Begleiter. Eine chemische Nässesperre wird oft als nicht erfolgreich wahrgenommen. Es ist eine Illusion zu glauben – dass dies ohne Erfahrung einfach vonstattengeht. Der Putz könnte nur kaschieren und nicht wirklich helfen.
Ein alternativer Ansatz mit einer horizontalen Verkieselung könnte schlussendlich das Gebotene tun. Dennoch sollte diese Technik vor Ort begutachtet werden. Im internationalen Vergleich scheint der Umgang mit solchen Feuchtigkeitsproblemen nicht einheitlich gelöst. Verwirrend ist der Umstand – dass viele Länder keine speziellen kapillar brechenden Schichten einbauen. Woher der Widerstand kommt – ungewiss.
Der zukünftige Handwerker tut gut daran die Problematik umfassend zu betrachten. Firmen bieten teure Lösungen an. Was viele nicht wissen: Die Arbeiten können meist auch selbst durchgeführt werden. 15er Löcher im 45-Gradwinkel – sind doch schnell gemacht.
Die Selbstherstellung des Mörtels ist eine kostengünstige Alternative. Das Mischen ist nicht schwer. Es sollte jedoch darauf geachtet werden – jedes Projekt hat seine Tücken. Am Ende bleibt zu sagen: Zementmörtel bietet eine Möglichkeit freilich sollte das Gesamtbild stets im Blick behalten werden.
Erfahren Sie selbst durch praktisches Tun was für Ihre Garagenwand das Beste ist. Das Risiko könnte man minimieren indem die zugrundeliegenden Ursachen und auch die spezifischen örtlichen Gegebenheiten einbezogen werden. Hiermit sind sie bestens gerüstet um einen feuchten Betreiber der Wand nachhaltig zu behandeln.
