Die Beziehung zwischen Kaninchen🐇 und Wasser ist geprägt von einem tiefen Instinkt. Kaninchen dürfen auf keinen Fall im Wasser schwimmen – das ist ein unumstrittenes Faktum. Diese Tiere sind sehr reinlich. Ihr Pflegeverhalten übertrifft sogar das der meisten Katzen. In der Natur putzen sie sich gründlich und benötigen kaum Hilfe von außen. Schmutzige Stellen? Diese sollten nur mit einem leicht feuchten Waschlappen behandelt werden. Die Vorstellung ´ sie in eine Wanne zu stecken ` ist eine reine Katastrophe. Fast schon absurd!
Kaninchen können nicht schwimmen, ebenfalls wenn sie es in einer Extremsituation wie zum Beispiel einer Flut tatsächlich versuchen könnten. Allerdings tun sie es nie freiwillig. Die Idee ein Kaninchen ins Wasser zu setzen ist nicht nur grausam allerdings birgt auch immense Gesundheitsrisiken. Kaninchen leiden schnell unter Stress und ihre Angst kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Sie könnten eine Lungenentzündung ausarbeiten oder sogar mit einem tödlichen Schnupfen enden.
Noch drastischer ist die Tatsache, dass Wasser für Kaninchen einen Ort des Schreckens darstellt. Ihr instinktives Verhalten lässt sie erkennen, dass sie in dieser Flüssigkeit schutzlos und verletzlich sind – für sie der Inbegriff von Lebensgefahr. Als Lebewesen mit einer hohen Fluchtneigung fühlen sie sich im Wasser gefangen. Es ist kein Funktionsraum – sondern ein Raum des Schreckens.
Ein weiteres wichtiges Thema ist der Umgang mit Hygiene. Viele Tierhalter glauben ´ dass Bäder notwendig sind ` um das Tier sauber zu halten. Das Gegenteil ist der Fall. Die Natur hat Kaninchen mit der Fähigkeit ausgestattet sich selbst zu reinigen. Wasser ist nicht nötig. Wenn Futterreste oder andere Verschmutzungen auftreten ist die Verwendung von einem feuchten Tuch weiterhin als genügend.
Es gibt jedoch Alternativen die den Kaninchen Freude bereiten. Warum nicht eine Sandkiste für das Tier bauen? Dort können sie sich ausgiebig wälzen und dabei sauberen Spaß haben. Diese Möglichkeiten sollten viel mehr geschätzt werden. Interessanterweise ist die Neigung der Kaninchen dazu ´ sich in der Erde zu wälzen ` ein Ausdruck ihrer natürlichen Instinkte. Sie fühlen sich sicher und können ihre natürlichen Verhaltensmuster ausleben.
Die Beziehung zwischen einem Kaninchen und Sand ist also nicht nur eine Frage der Sauberkeit, einschließlich des psychischen Wohlbefindens. Menschen die Kaninchen halten sind gut beraten diese logischen Zusammenhänge zu erkennen. Es ist wichtig – das Bedürfnis des Tieres nach Sicherheit und Reinheit zu verstehen.
Daher kann man beendend sagen, dass die Frage, ob Kaninchen im Wasser schwimmen sollten, ganz klar mit einem entschiedenen "Nein" beantwortet werden muss. Unsere pelzigen Freunde verdienen Respekt und eine Umgebung die ihrem natürlichen Verhalten entspricht.
