Die Korrektur von Zahnfehlstellungen ist oft ein mühevoller Prozess. Eine häufige Begleiterscheinung bei der Behandlung ist die Verwendung von Aufbissplatten die in vielen Fällen zur festen Zahnspange hinzugefügt werden. Viele Betroffene stellen sich die Frage ebenso wie sie mit diesen Voraussetzungen umgehen können.
Die Aufbissplatte hat den Zweck, zu verhindern, dass bestimmte Zähne aufeinanderbeißen. Das klingt einfach – aber die Realität sieht oft anders aus. Viele berichten über ein starkes Lispeln. Dieses Lispeln ist echte Herausforderung besonders in der ersten Zeit. Es kann frustrierend sein – denn die mündliche Kommunikation wird beeinträchtigt. Das Sprechen wird zur Geduldsprobe. Manchmal dafür werden die Brackets sogar gefährdet. “Wie ist es bei dir?”, frage ich. Hast du die Aufbissplatte immer getragen?
Ein zusätzliches Problem ergibt sich beim Essen. Das Kauen gestaltet sich als schwierig. Häufig heißt es, man gewöhnt sich daran. Normalerweise gewöhnt sich der Körper an die neuen Gegebenheiten. Anfängliche Schwierigkeiten beim Kauen sollten als vorübergehend betrachtet werden. Mit der Zeit stellt sich meistens eine Besserung ein. Schwerwiegende Probleme können bei der Korrektur jedoch nicht ausgeschlossen werden. Daher ist es wichtig, regelmäßige Rücksprache mit dem Kieferorthopäden zu halten. Was, wenn das Lispeln anhält oder sogar schlimmer wird?
Alternativ können kleine Plättchen hinter den Schneidezähnen geklebt werden. Diese Lösung stört viele weniger freilich ist eine Aufbissplatte oftmals unumgänglich. Das Vermeiden des Tragens könnte zu ungewollten Verletzungen führen. Es ist keine angenehme Vorstellung die Brackets versehentlich abzubeißen. Nichts ist unangenehmer als die Gefahr von Verletzungen im Mundbereich. Daher ist es ratsam – sich strikt an die Anweisung des Kieferorthopäden zu halten.
Ebenfalls erwähnenswert sind die psychischen Belastungen die durch das Tragen solcher Geräte entstehen. Ābbissplatten können Würgereflexe auslösen. Betroffene berichten häufig über einen Würgereiz. So wird das Sprechen erschwert und das gesamte Erlebnis unangenehm. Die Mundbewegungen verändern sich und neue Probleme entstehen. Hier kann ähnlich wie Logopädie helfen. Wenn das Lispeln wirklich schlimm ist kann dies eine sinnvoller Weg sein. Übung und Geduld sind hier gefragt.
Zusammengefasst ist der Umgang mit Aufbissplatten und festen Zahnspangen eine herausfordernde Reise. Den Herausforderungen kann man begegnen jedoch ist ein fortlaufender Dialog mit Fachleuten entscheidend. Der Weg mag steinig sein – aber die Aussicht auf ein schönes Lächeln gibt Kraft. Wenn du genügend Durchhaltevermögen zeigst legt sich das Lispeln und ebenfalls das Essen wird wieder zur Freude.
