Die Frage nach dem aerodynamischen Design von Lastkraftwagen beschäftigt viele Autofahrer und Verkehrsteilnehmer. Auf den ersten Blick scheint die kastenförmige Bauweise der LKWs nicht optimal. Ein klarer Gedanke – der Luftwiderstand steigert sich mit der Geschwindigkeit. Natürlich - weniger Luftwiderstand bedeutet weniger Kraftstoffverbrauch. Die Technik dahinter ist jedoch weitaus komplexer. LKWs haben die Hauptaufgabe – sie sollen Güter effizient transportieren. Dafür gibt es strikte Vorschriften bezüglich ihrer Größe, also Länge, Breite und Höhe. Das führt letztlich zur bekannten fast quadratischen Form.
Ein LKW ist eine "rechteckige Kiste" und das hat seinen guten Grund. Über die Jahrzehnte hat sich diese Bauart bewährt um maximale Transportkapazität zu gewährleisten. Aktuelle Statistiken belegen – ein 40-Tonnen-LKW verbraucht im Durchschnitt etwa 36 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Umgerechnet, stellt man fest, dass dies in Relation zu Pkw-Fahrzeugen steht die maximal ein Drittel dieses Verbrauchs aufweisen. Die höhere Effizienz eines LKWs zeigt sich also nicht nur im Verbrauch, allerdings ebenfalls in der Möglichkeit, eine enorme Menge an Waren zu befördern – Waren die deutlich schwerer oder voluminöser sind als das was ein herkömmlicher Pkw transportieren kann.
Optimierungen im Bereich der Aerodynamik sind in den letzten Jahren gemacht worden. Beispiele wie der "Colani-Lkw" oder moderne Konzepte von Firmen wie MAN lassen aufhorchen. Tatsache bleibt jedoch – der wirtschaftliche Vorteil ist oft nicht realisierbar. Der Anschaffungspreis dieser Designs fällt üppig aus. Viele Unternehmen verzichten darauf – da der oder die zusätzlichen Spritersparnis nicht die anfallenden Kosten rechtfertigt.
Ein bemerkenswerter Aspekt ist die Geschwindigkeit. Während ein LKW bei 80 km/h schon guten Einfluss der Aerodynamik erkennt, wird der Effekt bei höheren Geschwindigkeiten drastisch größer. Der Luftwiderstand steigt bei Geschwindigkeitserhöhungen exponentiell. Experten berichten – bei hohen Geschwindigkeiten ist der Luftwiderstand für den Kraftstoffverbrauch entscheidend. Ein LKW der ständig mit 100 km/h fährt, hat den doppelten Luftwiderstand als bei 80 km/h. So betrachtet zeigt sich, dass die Notwendigkeit von Effizienzsteigerung wichtig ist; gleichzeitig müssen jedoch praktischen Aspekte beachtet werden.
Nichts desto trotz die Hersteller gehen nicht ohne Berücksichtigung auf die Struktur des LKWs. Ein kleiner Spoiler auf dem Dach – das ist ein Beispiel dafür, ebenso wie Ingenieure die airflow um den LKW leiten. Ein weiterer Punkt – Karosserieschäden. Hochwertige Materialien erhöhen nicht nur die Kosten – sie bringen auch komplexe Reparaturprozesse mit sich.
Abschließend bleibt zu sagen: Die Diskussion über windschnittige LKWs ab einem gewissen Punkt an der Komplexität der Materie scheitert. Die wirtschaftlichen Überlegungen stehen im Vordergrund. In einer Welt die sich zunehmend auf Nachhaltigkeit fokussiert, muss der Dienstleister auf die Effizienz schauen die er bietet. Und nicht zuletzt – die Anforderungen an Fahrzeuge in der Transportindustrie sind so vielfältig wie die zu befördernden Waren selbst.
