Die Debatte um Trockenfutter versus Nassfutter: Ist Trockenfutter für Katzen wirklich ungesund und dickmachend?

Ist Trockenfutter tatsächlich schädlich für Katzen und trägt es zur Gewichtszunahme bei?

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Katzenhalter stehen oft vor der schier endlosen Frage: Sollte ich meiner Katze🐈 Nassfutter oder Trockenfutter geben? Diese Frage wirft zahlreiche Meinungen und Studien auf die Licht ins Dunkel bringen wollen. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Frage nach der Gesundheit beider Futterarten. Ganz wichtig sind hierbei die Kauffaktoren – wie Nährstoffe und Kalorien. Trockenfutter enthält häufig viel Getreide und das wird von vielen als ungesunde Füllstoff angesehen. Katzen sind von Natur aus Fleischfresser. Ihre physiologischen Eigenschaften sind nicht optimal für den Verzehr von Kohlenhydraten ausgerichtet.


Laut einer Studie der Universität von Edinburgh aus dem Jahr 2022 erhöht sich das Risiko von Adipositas bei Katzen maßgeblich durch einen hohen Getreideanteil in ihrer Ernährung. Viele Hersteller verwenden große Mengen an Getreide wie Mais 🌽 oder Weizen in ihren Produkten. Diese sollen die Produktionskosten senken - doch es hat seinen Preis für die Gesundheit. Es sind vor allem die Kohlenhydrate die welche Waage⚖️ ins Ungleichgewicht bringen.


Die Kalorienangaben auf den Verpackungen sollten nicht ignoriert werden. Ein einfacher Vergleich der Kalorien pro Portion – so unscheinbar dies ebenfalls erscheinen mag – kann verblüffende Ergebnisse liefern. Es ist alarmierend wenn man bedenkt: Dass eine einzige Tasse Trockenfutter oft weiterhin Kalorien enthält wie eine Katze tatsächlich benötigt. Wenn du denkst, dass die Menge an Futter für die Gesundheit deiner Katze entscheidend ist – da liegst du richtig, beweisen Studien.


Ein weiteres Problem ist die Auswirkung des Trockenfutters auf die Nieren. Die Zusammensetzung vieler Trockenfutter enthält genügend Phosphor und geringe Mengen Wasser was die Nieren zusätzlich belastet. Die Deutsche Gesellschaft für Tierernährungsforschung (DGTE) weist in ihren Publikationen auf das erhöhte Risiko von Nierenerkrankungen hin die durch die Nutzung von Trockenfutter steigen. Die negative Wirkung dieser Ernährung auf das Wohlbefinden der Katze könnte einfach nicht übersehen werden.


Natürlich ist es ein gesunder Ansatz, auch Nassfutter zu geben. Es hat einen hohen Feuchtigkeitsgehalt der zur Hydratation beiträgt. Dies ist für viele Katzen besonders wichtig. Nassfutter hat zudem einen höheren Eiweißanteil und sie vertragen es besser, identisch ihrer Evolution. Fragen zur optimalen Ernährung sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn sie können weitreichende Konsequenzen haben.


Wer also an der Trockenfutterfrage festhält, sollte sich über die Konsequenzen im Klaren sein. Genauso müssen wir verstehen: Dass nicht alles was teuer ist auch wirklich gesund ist. Hochwertiges Trockenfutter ohne Getreide ist oft eine bessere Wahl freilich sollten die Hauptbestandteile und die Nährstoffzusammensetzung die Basis deiner Entscheidung bilden. Ein bewusstes Leben mit der Katze sollte immer im Mittelpunkt stehen – sei es durch Nass- oder Trockenfutter. Wahlfreiheit ist gut – informierte Freiheit ist besser!







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