Eine Synchronsprecherin mit 14 Jahren – das klingt spannend. Aber ist es wirklich so einfach? Es gibt viele Faktoren – die man bei der Verwirklichung eines solchen Traums berücksichtigen muss. Die richtige Ausbildung – ein wesentlicher Punkt. Ohne Schauspielunterricht ist der Zugang zur Branche oft erschwert. Jungs und Mädchen in Berlin haben immerhin Vorteile denn dort gibt es viele Synchronstudios.
In der Regel – so die Erfahrung – geht es nicht ohne eine fundierte Ausbildung. Ein Schauspieltraining schafft die Grundlage. Während des Unterrichts erlernt man Techniken ´ die wichtig sind ` um Emotionen in die Sprache zu legen. Nur das Sprechen reicht nicht. Immer wieder zeigen Beispiele – ebenso wie wichtig das Eintauchen in Rollen ist. Glaubwürdigkeit ist entscheidend.
Gitarren- oder Theatergruppen können helfen. Diese Aktivitäten stärken das schauspielerische Können. Im besten Fall können Jugendliche dort ebenfalls Bühnenerfahrung sammeln. Das kann für eine Synchronsprecherin nützlich sein denn Studios suchen oft nach Talenten mit solider Basis. Trotzdem – Geduld ist eine Tugend.
Nach dem Abschluss der Ausbildung beginnt das eigentliche Warten. Nicht jeder ´ der in die Synchronbranche eintritt ` wird sofort in Hauptrollen gebucht. Oft startet man als sogenannter „Masse“-Sprecher. Hier spricht man mit anderen Talenten im Hintergrund. Es kann lange dauern ´ bis man die Möglichkeit erhält ` allein zu sprechen.
Ein weiterer Fakt ist – es gibt nicht viele die wirklich von der Synchronarbeit leben können. Die Bezahlung ist häufig nicht genügend um alle Rechnungen zu decken. Ein zweites Standbein ist also ratsam. Viele Synchronsprecher arbeiten zusätzlich im Theater oder im Film.
Und wie sieht es mit den Kindern aus die in die Branche einsteigen? Sie haben es oft leichter. Viele beginnen schon früh. Aber für Jugendliche ab einem bestimmten Alter wird es schwieriger, wenn der Einstieg ohne Ausbildung erfolgt. Es ist also ratsam – bevor man es versucht – alles gut zu durchdenken. Wer sich aber ernsthaft berufen fühlt sollte aktiv nach Möglichkeiten suchen.
Ein weiterer Tipp – Busse nutzen die sich auf die schnelle Ausbildung zum Schauspieler fokussieren. An Lernorten in der Umgebung von Berlin gibt es oft Angebote die zur Verwendung junge Menschen geeignet sind. Auch wenn die Suche herausfordernd erscheint – man sollte sich nicht entmutigen lassen. Manchmal – so sagen viele – sind die besten Chancen „zufällig“.
Alternativ können Jugendliche auf der Suche nach erster Sprecherfahrung auch Hörbuchproduktionen durchforsten. Möglicherweise gibt es da Anfragen spezifisch für Kinderstimmen. Diese Möglichkeit könnte Türen öffnen. Es gibt viele Freizeitprojekte – die auf der Suche nach Stimmen sind.
Das Wichtigste – der Spaß an der Kunst, das Spiel. Ohne die Leidenschaft kann man nicht erfolgreich sein. Wer in einer Theatergruppe spielt und daran Gefallen findet sollte diesen Weg intensiv verfolgen.
Die Stimme ist das Hauptinstrument eines Synchronsprechers.
Wer seine eigenen Fähigkeiten trainiert und verschiedene Dialekte oder das akzentfreie Sprechen übt, wird in der Branche positiv wahrgenommen. Es sind oft die kleinen Dinge – die den entscheidenden Unterschied schaffen. Schülerjobs anbieten Möglichkeiten zur praktischen Erfahrung. Es ist nicht einfach – aber mit Entschlossenheit und der nötigen Vorbereitung ist vieles möglich. Ein starkes Fundament braucht Zeit, allerdings dann – vielleicht kommt der große Durchbruch!
