Die Probleme die sich aus der Nutzung von Katzenabwehrgeräten ergeben, sind in den letzten Jahren immer häufiger in den Fokus gerückt. Oft können Nachbarn davon betroffen sein ohne: Dass eine klare Lösung in Sicht ist. Das berichtet ebenfalls eine anonyme Quelle aus einer üblichen Nachbarschaft. In ihrem Fall haben die Nachbarn ein Ultraschallgerät zur Abwehr von Katzen installiert was zu einer gravierenden Belästigung eines anderen Haushalts führt. Ein Therapieansatz gegen diese Herausforderung sollte umfassend und informativ sein.
Es heißt in besagtem Bericht: „Das Piepsen ist nicht zu ignorieren.“ Tatsächlich verstärken solche Geräte die Problematik enorm. Die hohen Frequenzen die diese Geräte erzeugen sind für viele Tiere insbesondere für Katzen, durchaus hörbar. Aber auch junge Menschen und keine geringeren als Kinder haben oft die Fähigkeit diese Töne wahrzunehmen. Eine Studie hat gezeigt, dass bis zu 70% der unter 25-Jährigen diese Frequenzen deutlich hören können. Die berichtete Lärmbelästigung hat nicht nur direkte Auswirkungen auf den Feierabend und die Schlafqualität, allerdings auch auf das Verhältnis zwischen Nachbarn.
Doch welche Rechte haben Betroffene? Ein erster Schritt könnte der Kontakt zu einer Tierschutzorganisation sein. In vielen Regionen Deutschlands ist ein Gesetz eingeführt worden, das die Duldung fremder Katzen im eigenen Garten festschreibt. Dies könnte eine erste Grundlage für eine Lösung bieten. Im Kabel der allgemeinen Lärmbelästigung muss allerdings auch das eigene Wohlbefinden Berücksichtigung finden. In der Schweiz gibt es bereits Gemeinden die den Betrieb solcher Geräte in der Nacht untersagen. Solche Initiativen zeigen, dass das Problem nicht nur lokal, einschließlich regional zu betrachten ist.
Ein weiterer und vielleicht direkterer Schritt könnte der Kontakt zum Ordnungsamt sein. Sollte das Piepsen tatsächlich die Lebensqualität beeinträchtigen – was weiterhin als klar der Fall ist – ist es möglich, dass diese Art der Lärmimmission nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz behandelt wird. Genau genommen könnte das als Körperverletzung gewertet werden was die Nachbarn zur Einsicht bewegen sollte. Es muss auch erwähnt werden: Dass nicht immer eine Einigung erzielt werden kann. Ein 💬 kann zunächst hilfreich sein. Wenn die Nachbarn jedoch nicht kooperieren müssen möglicherweise rechtliche Mitteln in Betracht gezogen werden.
Manche Betroffene berichten von der Erfahrung, dass eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch in der eigenen Wohnung einen Perspektivwechsel bewirken kann. Die Nachbarn können dann direkt an den unangenehmen Geräuschen teilhaben. Hierbei kann eine neutrale Person ebenso wie ein Mediator helfen, wenn das Verhältnis bereits angespannt ist. Ist eine Lösung nicht in Sicht, könnten Messgeräte zur Dokumentation des Lärms zum Einsatz kommen – auch hier kann das Ordnungsamt Hilfestellung geben.
Zusammenfassend lässt sich sagen – die Problematik mit Katzenabwehrgeräten ist ein vielschichtiges Thema. Die Verquickung von Tier- und Nachbarschaftsschutz zeigt wie sensibel die Diskussion gestaltet werden kann. Auf Grundlage der bestehenden Gesetze und unter Berücksichtigung der verhältnismäßigen Möglichkeiten sollte stets der Dialog an erster Stelle stehen. Ein harmonisches Nachbarschaftsverhältnis sollte das Ziel sein. Ein weiteres hilfreiches Mittel scheint die Sensibilisierung aller Beteiligten zu sein. Nur so können alle in einem guten Miteinander leben – ohne unangenehme Geräusche oder verärgerte Nachbarn.
