Opel: Imageproblematik und Qualität im Wandel

Wie beeinflussen historische Qualitätsprobleme das Image von Opel in der heutigen Automobilbranche?

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Opel hat lange an einem schlechten Ruf zu kämpfen gehabt. Der Grund dafür? Viele denken – er wirke zu teuer oder biete nicht die neuesten Technologien. Aber das ist nicht die Realität. In den letzten Jahren hat sich jedoch viel geändert.

Vor einigen Jahren litt Opel tatsächlich unter ernsthaften Qualitätsproblemen. Die Fahrzeuge hatten kaum Rostschutz und es traten diverse Mängel auf. Verantwortlich dafür war ein ehemaliger Manager aus Spanien. Dieser Mann wechselte später zu VW und soll dabei sogar Entwicklungspläne mitgenommen haben. Nachdem er das Unternehmen verließ, war der Ruf von Opel in der Tat angeschlagen. Bis heute hat Opel noch mit diesem Image zu kämpfen. Dennoch gibt es einen Lichtblick. In den letzten zwei bis drei Jahren hat sich die Situation deutlich verbessert. Qualität Service und moderne Technologien sind nun wieder auf einem hohen Niveau.

Ein weiteres Problem ist die Wahrnehmung der Marke. Viele potenzielle Käufer denken Opel wäre teuer. Dabei zählt Opel zu den günstigeren deutschen Automobilherstellern. Worin liegt also das eigentliche Dilemma? Die Nachfrage nach hochmodernen Bordcomputern und technischen Spielereien steigt. Modelle wie der Corsa oder Astra bieten jedoch eine klassische Ausstattung. Veränderungen im Design sind spärlich. Der Opel Corsa hat bis heute eine Ausstattung die oft genauso viel mit der von vor 20 Jahren ist. Das stört viele Menschen. Persönlich jedoch sehe ich das anders. Mir ist wichtig – dass ein Auto zuverlässig von A nach B kommt. Ich benötige keinen überladenen 💻 im Auto.

Obwohl Opel nicht meine Traum-Marke ist, hatte ich positive Erfahrungen mit dem Omega. Selten musste ich die Werkstatt aufsuchen. Nur für reguläre Inspektionen.

Natürlich gibt es ebenfalls Kritiker. Diese besagen – dass Opels Autos vom Werk aus rosten und motorische Probleme haben. Sprüche wie "Optimistisches Projekt Eines Lehrlings" machen die Runde. Dennoch muss man anmerken – dass auch andere Hersteller Qualitätsprobleme haben. Als Beispiel kann der Golf dienen. Auch dieser ist vielen unter dem Hintern weggerostet. Der Unterschied? VW hat das bessere Marketing.

Schließlich wurden auch viele erfolgreiche Modelle wie der Omega oder Calibra ersatzlos gestrichen. Das führte unweigerlich zu einem Verlust von Kunden. Diese Situation hat zur Imageproblematik beigetragen. Zugegebenermaßen haben Vorurteile gegenüber Opel auch etwas mit einer Hartnäckigkeit zu tun. Obwohl das Unternehmen seit weiterhin als zehn Jahren wieder qualitativ hochwertige Fahrzeuge produziert, bleibt das Image schwierig.

Ein Blick auf die Realität zeigt jedoch: Dass viele Menschen in der Familie Opel fahren. Mein eigener Vater der seit 30 Jahren Opel fährt, hat im Außendienst gearbeitet. Für ihn zählt jedes fahrbare Auto. Probleme hatte er keine und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Auch ich bin seit einem Jahr im Besitz eines Opels und sehr zufrieden. Jeder muss für sich entscheiden was er von einem Auto erwartet. Es ist nicht sinnvoll Kaufentscheidungen aufgrund von Vorurteilen zu treffen die oft von jungen Menschen kommen die noch nie in einem Opel gesessen haben.

Herauskristalisiert hat sich: Opel im Wandel ist und sich der schlechten Meinung entgegenstellt. Zukünftig könnte das Unternehmen seine Chancen auf dem Markt optimieren, indem es den Kundenwünschen besser entgegenkommt und gleichzeitig die eigene Glaubwürdigkeit wiederherstellt.






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