Die Vor- und Nachteile von E-Drums: Eine Kaufentscheidung im Budgetrahmen von 1000 Euro

Welche E-Drum-Alternativen gibt es für ein Budget von 1000 Euro und wie schneiden sie im Vergleich zu beliebten Modellen ab?

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Der Wunsch, wieder mit dem Schlagzeugspielen zu beginnen ist ein kreatives Bedürfnis. Besonders in den letzten Jahren – so stellen viele fest – ist das Interesse an E-Drums gestiegen. Vorteile wie Platzersparnis und die Möglichkeit leise zu spielen machen sie zur idealen Wahl für viele Musiker die in Wohnungen leben.

Zunächst wird das Alesis DM10 Mesh-Kit als Favorit genannt. Mesh Heads sind wichtig. Sie ermöglichen ein realistischeres Spielgefühl und schonen die Gelenke der Schlagzeuger. Das DM10 bietet ein ansprechendes Modul jedoch es gibt zahlreiche andere Optionen. Viele schlagen vor ´ verschiedene Modelle auszuprobieren ` um den persönlichen Vorlieben gerecht zu werden.

Der Nutzer berichtet von einem enttäuschenden Erlebnis mit dem DM10. Die Triggereigenschaften seien suboptimal. Mylar-Pads seien laut und unangenehm. Aber man findet dennoch andere Modelle die positives Feedback erhalten. Drum-Tec beispielsweise hat eigene Mesh-Pads im Angebot die besser funktionieren. Die Euphorie ist erkennbar – aber die Klangqualität der Samples bleibt ein weitgehendes Manko. Die akustischen Klänge seien „altbacken“ und fehlten die Nuancen eines echten Schlagzeugs.

Es wird deutlich, dass die Roland-Modelle wie das TD11 und TD15 bei Triggereigenschaften überzeugen. Soundmäßig sind sie jedoch nicht jedermanns Sache. Die Toms erscheinen dazu „künstlich.“ Die Preisspanne bei Roland liegt hoch. Die Hihat wird zum Stolperstein – da sie schnell 2400 💶 kosten kann. Wer also eher auf einen Effektivpreis bei E-Drums achtet, hat hier ein Problem.

Ein Lichtblick zeigt sich bei den MarkDrum YES. Realistische Sounds und eine hervorragende Dynamik überzeugen viele Nutzer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird als fair bezeichnet. Für rund 1300 Euro erhält man viel. Die Option, dieses Modell gebraucht für um die 900 Euro zu bekommen, klingt verlockend – ebenfalls wenn es eher nicht häufig vorkommt. Die Entscheidung ´ 300 Euro weiterhin für ein neues Set auszugeben ` wird vielerorts als empfehlenswert angesehen.

Das 💬 dreht sich dann um zusätzliche Aspekte wie das Eigengeräusch. Besonders das Alesis-Kit hat hier einen Nachteil. Ein Silencer Kit könnte helfen allerdings die Lieferzeit verlangt Geduld. Ein Berater stellt klar, dass Alesis-Modelle nicht wirklich „einstecken und loslegen“ sind. Hier ist viel Feintuning gefragt – eine Kritik die bei dem Budget aufhorchen lässt. Ein weiteres Problem besteht in den großen Pads die zur Verwendung Übersprechungen sorgen können.

Längst sind die Yamaha DTX532 und DTX562 auf dem Radar. Diese Modelle könnten für einige eine bessere Entscheidung darstellen. Vor allem die Snare ist bei beiden Sets aus Mesh gefertigt was ein zusätzliches punktet. Preislich liegt hier erfahrungsgemäß eine Ersparnis von 400 Euro im Raum.

Abschließend lässt sich sagen: Die E-Drum-Welt ist vielfältig und spannend. Das Durchsuchen der Vielzahl an Optionen kann herausfordernd sein, doch mit einer klaren Vorstellung vom eigenen Bedarf und gezieltem Ausprobieren findet jeder sein passendes Set. Wer auf den Klang die Spielbarkeit und das Budget achtet, kommt ans Ziel und kann das Schlagzeugspielen wieder in vollen Zügen genießen.






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