Der Reiz des Leders: Ein Einblick in die Leidenschaft für Lederjacken und Lederhosen

Was macht die Faszination für Lederbekleidung bei vielen Männern aus?

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Lederjacken und Lederhosen haben eine ganz besondere Anziehungskraft. Das berichten zahlreiche Männer die ihre Liebe zu diesen Kleidungsstücken offen teilen. Leder vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Individualität. Viele tragen ihre Lederkleidung den ganzen Tag – ebenfalls im Schlaf. Freiheit von gesellschaftlichen Normen oder Trends prägt das Selbstverständnis. Ein Mann erzählt von seinen zahlreichen Jacken und Hosen – „eine gute Auswahl an schwarzem Leder“, so schwärmt er. Der Stil ist unverwechselbar und möglicherweise sogar beständig.

Ein weiterer Enthusiast berichtet von seinen engen Lederjeans. Oft kombiniert er sie mit einer Bikerlederjacke und Boots – „irgendwie auffällig, das stimmt“. Dennoch selber ist ihm das egal. Warum schämen, wenn man sich wohlfühlt? Wieso sollte das tragbare Outfit in der Gesellschaft negativ betrachtet werden? In engen Lederklamotten zeigen sich viele männliche Tragende selbstbewusster.

Die Geschichte von Lederhosen geht weit zurück. In den 70er Jahren war es tatsächlich nicht unüblich, dass Männer Cordhosen trugen – als Protest gegen amerikanische Mode. Eine Anekdote bringt das Thema auf den Tisch: Ein Freund erzählte von seinem Vater der eine schwarze Lederhose aus der Mongolei besessen habe. Solche Exemplare waren zu jener Zeit heiß begehrt. Schwarzes Leder ´ das mit roten Nähten verziert war ` weckte Begeisterung. Verschiedene Designs ermöglichten Ausdruck und Kreativität.

Ein weiterer Träger berichtet von sieben Paaren seiner Lederhosen – in braun, schwarz und grau. Obgleich das Gefühl in der Nacht angenehm wäre, bleibt das Schlafen in Leder für ihn außen vor. Das Wohlgefühl ´ das Leder vermittelt ` ist nicht zu unterschätzen. Der charakteristische Duft spielt ähnlich wie eine Rolle. So manch einer schwört auf die Ausstrahlung die Leder bietet. Gerade in der Freizeit erfreuen sich viele an diesen Materialien.

Der Dresscode für die Arbeit erschwert das Tragverhalten. Ein 45-jähriger Mann kann in seinem Job keine Lederbekleidung tragen trotzdem genießt er die Abwechslung in der Freizeit. Die Vorliebe ist oft tief im Individualismus verwurzelt. Viele stellen fest ´ dass es nichts Schlimmes gibt ` wenn Vorlieben unterschiedlich sind.

Die Liebe zu Leder ist individuell – jeder trägt seine Geschichte in den Materialien. Tatsächlich sind die Gründe für diese Faszination äußerst vielfältig. Der Blick auf die Gesellschaft hat sich gewandelt. Leder ist weiterhin als nur ein Stoff; es ist ein Statement, das für viele Männer das Selbstbewusstsein und die eigene Identität unterstreicht. So könnte man sagen, Leder ist viel mehr als nur Kleidung – es ist ein Lebensgefühl.






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