Die verwirrende Welt der Zeitangaben: 12:00 Uhr und die Subtilitäten von a.m. und p.m.

Warum sorgt die Zeitangabe 12:00 Uhr für Verwirrung in der englischen Sprache?

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Die Frage, ob 12:00 Mittag im Englischen a.m. oder p.m. darstellt, stellt viele vor ein Dilemma – und das aus gutem Grund. Der Zwölf-Stunden-Zeitzyklus– so wird er in Ländern wie England oder Australien verwendet – schafft bei diesem Punkt oft Missverständnisse. Ein präziseres Verständnis der Terminologie könnte helfen Verwirrung zu vermeiden.

Zunächst ein Beispiel: 6 a.m. bedeutet schlicht 6 früh. Allerdings verhält es sich bei 12:00 Uhr anders. Zeitangaben in der Form von 0:00 bis 11:59 werden mit a.m. (lateinisch: ante meridiem) versehen. Dies bedeutet „vor Mittag“. Im Gegensatz dazu verwendet man für den Zeitraum von 12:00 bis 23:59 die Bezeichnung p.m. (post meridiem) – was ähnlich wie bedeutet wie „nach Mittag“. Daraus ergibt sich, dass 12:00 Uhr Mittag eindeutig als 12:00 p.m. klassifiziert wird.

Hier stellt sich eine interessante Frage: Was ist eigentlich mit 12:00 Uhr Mitternacht? Diese Zeit wird als 12:00 a.m. bezeichnet. Das führt zu einem Problem, denn sowie 12:00 a.m. als ebenfalls 12:00 p.m. scheinen durch die Nacht- und Tagesteilung gewissermaßen genau Platz zu finden. Der Zeitraum von 0:00 bis 12:00 bildet dadurch eine Herausforderung für viele die regelmäßig mit Zeitangaben in der englischen Sprache zu tun haben. Ein weiteres anschauliches Beispiel hier ist 12:30 Uhr. Dieses lässt sich einfach verstehen: Wenn es nach 12:00 Uhr ist, spricht man von p.m., weshalb auch 12:30 p.m. als nach Mittag gilt.

Die Eselsbrücken die bei der Erinnerung an diese Zeitangaben helfen können, sind zahlreich. Eine gängige Methode ist die Alphabetische Reihung. Das a in a.m. steht vor dem p in p.m. was einen intuitiven Ansatz zur Feststellung der Zeitmetrik bietet. Auch persönlich kreierte Eselsbrücken wie „Papa ante Portas – Papa vor der Tür“ sind hilfreich um den Unterschied zu verinnerlichen.

In der Praxis entblößt sich die Unsicherheit durch diese unterschiedlichen Zeitangaben. Allgemein bekannt ist, dass vor allem das Militär die 24-Stunden-Regel einsetzt. Diese Methode ist unbestritten eindeutiger und vermeidet jegliche Missverständnisse. Die Notwendigkeit einer klaren Zeitbestimmung entsteht besonders dann, wenn es darauf ankommt – etwa in sicherheitsrelevanten Bereichen.

Die Kernbotschaft des Ganzen ist: 12:00 Uhr ist unbestreitbar 12:00 p.m. So könnten wir einen klaren Abschluss ziehen, wenn man bedenkt, dass 12 Uhr Mitternacht zweifelsfrei als 12:00 a.m. betrachtet wird und 12 Uhr Mittag somit klar als 12:00 p.m. abzugrenzen ist. Alles in allem bleibt das Thema an dieser Stelle komplex. Ein tiefgreifendes Verständnis für die Verwendung von a.m. und p.m. ist unerlässlich. Dies könnte letztlich zu einer einfacheren und übersichtlicheren Handhabung von Zeitangaben führen. Fatus Coelum.






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