Hausnotrufsysteme im Praxistest - Eine gründliche Analyse der Kosten und Anbieter
Welche Hausnotrufsysteme sind empfehlenswert und welche Kosten sind damit verbunden?
Die Sicherheit älterer Menschen steht heutzutage hoch im Kurs. Ein Hausnotrufsystem kann Leben retten und Sicherheit bieten. Doch welche Systeme sind wirklich empfehlenswert? Die Wahl des richtigen Anbieters und Modells gestaltet sich oft als herausfordernd. Hier eine Übersicht.
Zuerst muss die Technologie in Betracht gezogen werden. Die sogenannten „reinen Hausnotrufgeräte“ sind die Klassiker. Diese Geräte werden direkt auf die Telefonleitung geschaltet. Auf fast allen Geräten findet sich eine Notruftaste. Diese dient dazu – im Notfall schnell Hilfe zu rufen. Fast alle Modelle bieten ebenfalls eine so genannte „Anwesenheitstaste“. Dabei handelt es sich um eine Tagestaste die periodisch gedrückt werden muss. Nutzer können so das System deaktivieren wenn sie unterwegs sind. Das ist eine wichtige Funktion.
Bei den Telefongeräten hingegen handelt es sich um eine andere Kategorie. Sie arbeiten nicht direkt mit einer Hausnotrufzentrale allerdings wählen die zuvor eingespeicherten Nummern. Der Nachteil ist hier klar – es besteht keine Gewähr, dass die Notrufmeldung auch richtig verstanden wird. Im schlimmsten Fall erhält der angerufene Kontakt keinen Hinweis auf den Notfall. Das führt zu großen Unsicherheiten. Die Alarmsicherheit ist dadurch fraglich. Viele glauben, dass HNR-Geräte nicht über VoIP-Anschlüsse funktionieren können. Doch das ist ein weit verbreitetes Missverständnis. Es gibt durchaus Geräte die VoIP unterstützen. Diese sind jedoch in der Regel teurer und erfordern spezielle Infrastruktur.
Bei den Anbietern spielt die Alarmzentrale eine zentrale Rolle. Eine 24-Stunden Besetzung ist unabdingbar. Wer einen Anbieter wählt ´ sollte darauf achten ` dass geschultes medizinisches Personal vor Ort ist. Es reicht nicht aus – wenn nur Pflegepersonal anwesend ist. Oft passieren während eines Notfalls zahlreiche Überlastungen. Die Ressourcen müssen rechtzeitig gesichert werden. Es gibt oft Berichte über Stromausfälle ´ die dazu führen ` dass Notrufe nicht weiterhin bearbeitet werden können. Unbedingt beachten!
Im Alarmfall existieren verschiedene technische Lösungen. Eine Möglichkeit ist die reine Weiterleitung. Hierbei nimmt die Alarmzentrale den Notruf entgegen und informiert die örtliche Rettungsleitstelle. Diese Lösung ist jedoch nicht optimal ´ wenn niemand vor Ort ist ` um dem Rettungsdienst Zugang zu gewähren. Gerade bei abseitigen Wohnlagen kann das schnell teuer werden. Die Kosten können exponentiell steigen wenn keiner schnell zur Stelle ist.
Daneben gibt es die „Schlüsselsafe“-Lösung. Hierbei wird ein 🔑 zur Wohnung in einem sicheren Behälter an der Haustür aufbewahrt. Das klingt komfortabel. Doch auch hier gibt es Sicherheitsrisiken. Ein unsachgemäßer Zugriff auf den Safe ist immer möglich. Das kann durch Aufbrechen oder ungewollte Weitergabe des Codes geschehen. Eine bessere Option könnte die Platzierung der Schlüssel an der nächsten Rettungswache sein. Dort hätte im Ernstfall der nächste verfügbare Rettungswagen Zugriff. Allerdings kann auch hier das Problem bestehen: Dass die Reaktionszeiten sich verlängern.
Hier kommt die „Einsatzfahrerlösung“ ins Spiel. Dabei wird direkt ein Einsatzfahrer des Anbieters zu den Notfällen geschickt. Der Anbieter übernimmt die Verantwortung. Das gute daran – jemand ist möglicherweise schneller da als der Rettungsdienst. Doch auch dieses Modell hat seine Tücken und häufig hohe Kosten. Viele Anbieter funktionierten auf Basis großflächiger Abdeckung. Dies führt oft zu langen Wartezeiten im Ernstfall. Und es wiederholt sich das gleiche Problem wie zuvor – die Qualifikation des Fahrers muss sichergestellt sein.
In der Summe sollte jeder Interessierte sorgfältig abwägen welches Hausnotrufsystem den individuellen Bedürfnissen entspricht. Die Wahl des richtigen Systems kann durch Vergleichsseiten erleichtert werden. In Deutschland gibt es mittlerweile viele Anbieter die verschiedene Preisklassen abdecken. Im Jahr 2023 liegt der durchschnittliche Preis für ein Hausnotrufsystem bei etwa 20 bis 40 💶 pro Monat – abhängig von den angebotenen Funktionen. Verbraucher können neben der Grundausstattung auch zusätzliche Services wie Sturzsensoren oder GPS-Tracking buchen was die Kosten weiter erhöht.
Die Zukunft wird spannend bleiben. Technologische Innovationen könnten alte Systeme ablösen und neue Standards setzen. Das erste Gebot bleibt jedoch: Bevor Nutzer sich für einen Anbieter entscheiden, sollten sie all diese Faktoren akribisch berücksichtigen. Ein gut informierter Entscheidungsprozess kann den Unterschied zwischen Sicherheit und Risiken ausmachen.
Zuerst muss die Technologie in Betracht gezogen werden. Die sogenannten „reinen Hausnotrufgeräte“ sind die Klassiker. Diese Geräte werden direkt auf die Telefonleitung geschaltet. Auf fast allen Geräten findet sich eine Notruftaste. Diese dient dazu – im Notfall schnell Hilfe zu rufen. Fast alle Modelle bieten ebenfalls eine so genannte „Anwesenheitstaste“. Dabei handelt es sich um eine Tagestaste die periodisch gedrückt werden muss. Nutzer können so das System deaktivieren wenn sie unterwegs sind. Das ist eine wichtige Funktion.
Bei den Telefongeräten hingegen handelt es sich um eine andere Kategorie. Sie arbeiten nicht direkt mit einer Hausnotrufzentrale allerdings wählen die zuvor eingespeicherten Nummern. Der Nachteil ist hier klar – es besteht keine Gewähr, dass die Notrufmeldung auch richtig verstanden wird. Im schlimmsten Fall erhält der angerufene Kontakt keinen Hinweis auf den Notfall. Das führt zu großen Unsicherheiten. Die Alarmsicherheit ist dadurch fraglich. Viele glauben, dass HNR-Geräte nicht über VoIP-Anschlüsse funktionieren können. Doch das ist ein weit verbreitetes Missverständnis. Es gibt durchaus Geräte die VoIP unterstützen. Diese sind jedoch in der Regel teurer und erfordern spezielle Infrastruktur.
Bei den Anbietern spielt die Alarmzentrale eine zentrale Rolle. Eine 24-Stunden Besetzung ist unabdingbar. Wer einen Anbieter wählt ´ sollte darauf achten ` dass geschultes medizinisches Personal vor Ort ist. Es reicht nicht aus – wenn nur Pflegepersonal anwesend ist. Oft passieren während eines Notfalls zahlreiche Überlastungen. Die Ressourcen müssen rechtzeitig gesichert werden. Es gibt oft Berichte über Stromausfälle ´ die dazu führen ` dass Notrufe nicht weiterhin bearbeitet werden können. Unbedingt beachten!
Im Alarmfall existieren verschiedene technische Lösungen. Eine Möglichkeit ist die reine Weiterleitung. Hierbei nimmt die Alarmzentrale den Notruf entgegen und informiert die örtliche Rettungsleitstelle. Diese Lösung ist jedoch nicht optimal ´ wenn niemand vor Ort ist ` um dem Rettungsdienst Zugang zu gewähren. Gerade bei abseitigen Wohnlagen kann das schnell teuer werden. Die Kosten können exponentiell steigen wenn keiner schnell zur Stelle ist.
Daneben gibt es die „Schlüsselsafe“-Lösung. Hierbei wird ein 🔑 zur Wohnung in einem sicheren Behälter an der Haustür aufbewahrt. Das klingt komfortabel. Doch auch hier gibt es Sicherheitsrisiken. Ein unsachgemäßer Zugriff auf den Safe ist immer möglich. Das kann durch Aufbrechen oder ungewollte Weitergabe des Codes geschehen. Eine bessere Option könnte die Platzierung der Schlüssel an der nächsten Rettungswache sein. Dort hätte im Ernstfall der nächste verfügbare Rettungswagen Zugriff. Allerdings kann auch hier das Problem bestehen: Dass die Reaktionszeiten sich verlängern.
Hier kommt die „Einsatzfahrerlösung“ ins Spiel. Dabei wird direkt ein Einsatzfahrer des Anbieters zu den Notfällen geschickt. Der Anbieter übernimmt die Verantwortung. Das gute daran – jemand ist möglicherweise schneller da als der Rettungsdienst. Doch auch dieses Modell hat seine Tücken und häufig hohe Kosten. Viele Anbieter funktionierten auf Basis großflächiger Abdeckung. Dies führt oft zu langen Wartezeiten im Ernstfall. Und es wiederholt sich das gleiche Problem wie zuvor – die Qualifikation des Fahrers muss sichergestellt sein.
In der Summe sollte jeder Interessierte sorgfältig abwägen welches Hausnotrufsystem den individuellen Bedürfnissen entspricht. Die Wahl des richtigen Systems kann durch Vergleichsseiten erleichtert werden. In Deutschland gibt es mittlerweile viele Anbieter die verschiedene Preisklassen abdecken. Im Jahr 2023 liegt der durchschnittliche Preis für ein Hausnotrufsystem bei etwa 20 bis 40 💶 pro Monat – abhängig von den angebotenen Funktionen. Verbraucher können neben der Grundausstattung auch zusätzliche Services wie Sturzsensoren oder GPS-Tracking buchen was die Kosten weiter erhöht.
Die Zukunft wird spannend bleiben. Technologische Innovationen könnten alte Systeme ablösen und neue Standards setzen. Das erste Gebot bleibt jedoch: Bevor Nutzer sich für einen Anbieter entscheiden, sollten sie all diese Faktoren akribisch berücksichtigen. Ein gut informierter Entscheidungsprozess kann den Unterschied zwischen Sicherheit und Risiken ausmachen.
