Retainer nach der Zahnspange: Sinnvoll oder überflüssig?

Warum ist ein Retainer nach einer festen Zahnspange für einige Patienten unerlässlich?

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Der Übergang von einer festen Zahnspange zu einem schön glatten Lächeln kann aufregend sein – die Zähne sind endlich richtig ausgerichtet. Dennoch – bei der Diskussion um Retainer entsteht häufig Uneinigkeit. Der Retainer; er soll den Zustand der Zähne stabilisieren. Das ist zumindest das Ziel – doch wie notwendig ist er tatsächlich?

Retainer sind kleine Haltevorrichtungen – zumeist als Draht oder transparente Schiene – die im Mund verbleiben. Diese Geräte sorgen dafür: Dass sich die Zähne nicht zurück verschieben. Ein Umstand der häufig als unerfreuliche Überraschung wahrgenommen wird. Der Kieferorthopäde erklärt ´ dass der Retainer nicht nur sinnvoll ` allerdings oftmals unumgänglich ist. Er sagt: Ein Retainer hält die Zähne an Ort und Stelle. Bei fehlendem Retainer ist die Gefahr groß, dass sich die Zähne wieder verschieben. Die Vorstellung die Zähne könnten nach einer teilweise langen Behandlungszeit einfach wieder zurückwandern ist geradezu beängstigend.

Ein Erfahrungsbericht zeigt: Die Mutter einer Patientin hat ebenfalls die gleichen Fragen gehabt. So wurde bei dem Anruf bei der Krankenkasse schnell klar: Ein Retainer ist nicht nur vorteilhaft – in einigen Fällen ist er sogar notwendig. Informationen zeigen, dass die Kosten für eine erneute Behandlung nicht übernommen werden, sobald der Patient das 18. Lebensjahr überschreitet. Zu diesem Zeitpunkt sind Patienten oft nicht weiterhin versichert für Folgekosten. Damit steigen die Sorgen – das eigene Budget betrachtet man dann besonders genau.

Die Thematik rund um die Durchführung von Zahnkorrekturen bleibt also in der Diskussion. Was passiert jedoch, wenn Retainer und lose Spange gleichzeitig verschrieben werden? Der Kieferorthopäde könnte hier eine Kombination empfehlen. Es gibt Argumente – die dafür sprechen. Der Retainer stabilisiert die Frontzähne ´ während die lose Spange dazu dient ` die restlichen Zähne zusätzlich zu justieren. Bei optimaler Zahnanordnung, können die Seitenzähne ihre Position auch auf natürliche Weise finden – durch den Druck des Bisses.

In einigen Fällen ist auch die Wahrnehmung entscheidend. Ein Retainer wird oft nicht bemerkt. Trotz seiner Wichtigkeit wird er an der Oberfläche der Zähne befestigt. Ein weiterer Pluspunkt ist – dass der Retainer besonders hygienisch gestaltet wurde. Das heißt, beim Essen stellt er kein Hindernis dar. Die angstbehaftete Frage, dass man darauf beißt ist im Grunde unbegründet.

Zahnhygiene ist allerdings ein entscheidender Punkt. Man sollte wissen – die lose Klammer benötigt eine sorgfältige Pflege. Ansonsten aufgrund von Bakterienbesiedlung kann es schnell zu unangenehmen Gerüchen kommen. Die Verantwortung für die Mundhygiene – sie liegt eindeutig beim Träger.

In der Gesamtheit betrachtet, scheinen die Vorteile eines Retainers dennoch größer als die Neinsager. Vor allem – wenn man die langfristige Stabilität der Zahnposition in den Vordergrund stellt. Man sollte sich der finanziellen Aspekte bewusst sein. Doch mit einer kurzen Investition könnte eine Menge späteren Ärger erspart werden. Abschließend bleibt festzuhalten: Es gibt gute Gründe, einen Retainer nach der festen Zahnspange zu verwenden um das neu gewonnene Lächeln zu bewahren.






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