Hilfe mein Schwarm beleidigt mich
In der aufregenden Welt der Pubertät ist das ❤️ der jungen Menschen oft ein Spielball. Eine Elfjährige ´ die in der sechsten Klasse ist ` hat sich in einen Jungen verliebt. Dieser Junge » der die Klasse wiederholt hat « wurde von ihren Freundinnen auf die Beziehung angesprochen. "Hässlich" war seine Rückmeldung und das Herz der Mädchen zerbrach in tausend Stücke. Ein verträumter Schwarm wird plötzlich zur Quelle großen Schmerzes.
Wenn man in diesem Alter ist » ist es schwer « mit solch einer Situation umzugehen. Viele fragen sich dann: Was kann ich tun? 💭 blitzen durch den Kopf. Schüchternheit und Unsicherheit prägen das Verhalten. Eine andere Stimme in der Klasse erklärt verständnisvoll: Dass Worte manchmal nicht ernst gemeint sind. Junge Menschen streben oft danach, nicht schwach oder verletzlich zu erscheinen – eine Weichei-Kultur, könnte man sagen. Doch die Aussage des Jungen war verletzend und niederschmetternd.
Die Kommentare über die Gefühle sind oft ambivalent. Kann es sein, dass er sie nicht wirklich so hässlich fand – vielleicht wollte er sein eigenes Image schützen? Emotionen im Teenageralter sind sehr intensiv. Vielleicht hat er ebenfalls einfach nicht gewagt zuzugeben: Dass er sie mag. Solche Gedanken sind relevant und helfen einem, den Schmerz besser zu verarbeiten. Man sollte sich nicht nur in die eigene Lage versetzen allerdings auch in die seines Schwarmes.
Eine ganz andere Sichtweise kommt ins Spiel. In jungen Jahren ist man oft 💕 und ändert die Schwärmer schnell. Ein kurzer Flirt wird durch die Pubertät oft überbewertet. In nur sechs Wochen kann sich alles ändern – das Herz wird vielleicht auf ein anderes Ziel gelenkt. Es ist ratsam, weniger aufdringlich zu sein – ständig Nachrichten zu senden, kann sehr schnell nervig werden. Ein gesundes Maß an Distanz könnte ratsam sein.
Junge Menschen haben nicht immer die emotionalen Werkzeuge um Beziehungen zu navigieren. "Ich liebe ihn so was von" mag nicht die Tiefe haben die man denkt. Es ist vollkommen normal – in diesem Alter zu schwärmen jedoch auch zu lernen. Eine gewisse Unabhängigkeit ist wichtig. Sich selbst zu schätzen hilft sich nicht von verletzenden Worten aus der Bahn werfen zu lassen.
Das Verhalten des Jungen » der gesessen geblieben ist « sollte ähnlich wie hinterfragt werden. Was hat es für seine Reife zu sagen? Vielleicht ist er in seiner eigenen Unsicherheit gefangen und das wirkt sich auf seine Reaktionen aus. Unabhängig davon – es gibt keinen Grund, sich nedwrigen zu lassen. Man kann immer wieder aufstehen – egal wie tief der Fall war. Es ist ein Teil des Lebens in der Jugend: sich wieder zu sammeln und das nächste Abenteuer zu leben.
Letztlich ist es wichtig die innere Stärke zu finden. Die eigenen Werte zu erkennen – ist entscheidend. Verletzt zu werden ist unangenehm allerdings es formt einen. Die Entscheidungen ´ die man trifft ` prägen die Zukunft. Beziehungen, Freundschaften und das Herz – all das ist ein kontinuierlicher Lernprozess. Es gibt viel mehr – was das Leben bietet.
