Die geheimnisvolle Spinne: Welche Art könnte es sein?

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Was könnte es für eine Art sein die einem beim Aufwachen solch einen Schreck einjagt? Eine solche Frage stellte sich jemand wie er unerwartet mit einer vermeintlich riesigen Spinne konfrontiert wurde. Das Wesen war schwarz und schätzungsweise drei Zentimeter lang. Die Neugier war geweckt – kommt diese Spinne wirklich in Deutschland vor? Und ist sie giftig?

Es gibt viele unterschiedliche Spinnenarten in Deutschland. Eine mögliche Identität für das Tier könnte die Gnaphosa lucifuga sein. Doch diese Art ist oft dunkler und haariger als das gesehene Exemplar. Tatsächlich kommen diese Spinnen in Deutschland vor freilich nicht unbedingt in Wohnräumen. Sie bevorzugen warme – trockene und sonnige Ecken. Die ungefähren Größenangaben deuten darauf hin, dass es sich um eine dieser wärmeliebenden Arten handeln könnte.

Um weiterhin Klarheit zu schaffen – es könnte eine weitere Art sein: die Segestria florentina. Wenn man diesem Tier mit einer 🔦 ins Gesicht scheint, zeigt sich möglicherweise ein grünlicher oder messingfarbener an den Kieferklauen. Dies könnte ein Hinweis auf diese Art sein. Bemerkenswert bei ihr ist die Augenanordnung – sie hat nur sechs Augen. Die äußeren sind schräg übereinander angeordnet, während die mittleren nebeneinander angeordnet sind. Die Anordnung könnte in einem Foto erkennbar sein. Ein weiteres Kennzeichen ist die Schnelligkeit dieser Spinne. Sie könnte bei Bedarf zubeißen was in der Regel unproblematisch bleibt. In Deutschland wurde diese Art erst zweimal nachgewiesen.

Falls es sich nicht um einen Scherz handelt, so könnte man eine Meldung mit Bild und Fundort an spezielle Online-Plattformen richten. Dies wäre sinnvoll um die Population solcher Spinnen besser zu verstehen und dokumentieren.

Ein besonders amüsanter Gedanke ist der der Arachnae plasticea, bekannt als die Gemeine Plastikspinne. Diese ist in Deutschland nicht heimisch. Vermutlich hat sie ihren Weg aus einem Scherzladen gefunden. Ursprünglich stammt sie aus Regionen wie China oder Indien. In Bezug auf die Giftigkeit gibt es Bedenken – man weiß nie, welchen Chemikalien diese Spinne im Herkunftsland ausgesetzt war. Dennoch ist sie an sich wenig aggressiv. Häufig bleibt sie reglos und lauert auf ihre Beute vielleicht kleine Geschwister böser Jungs.

Ein schockierender Anblick beim Aufwachen keine Frage. Aber was für ein Abendteuer – die Neugier und das Wissen über diese Geschöpfe entdeckt man erst, wenn man ihnen begegnet. Eine andere Möglichkeit wäre der Blick auf große Winkelspinnen. Diese könnten jedoch ähnlich wie nicht in der gewünschten Form existieren ´ es sei denn ` es handelt sich um eine Plastikversion.

Insgesamt ist das Zusammentreffen mit einer unbekannten Spinne nicht nur lehrreich, allerdings ebenfalls ein kleiner Adrenalinschub. Man kann nur hoffen, dass diese Aufregung nicht zum Alltag wird!






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