Wege aus dem Konflikt: Was tun, wenn die Eltern streiten?

Wie kann ich mit den ständigen Streitigkeiten meiner Eltern umgehen?

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Die Situation zu Hause hat sich in den letzten Monaten für viele Familien so dramatisch verändert. Ein Mitglied dieser Gemeinschaft berichtet von den schrecklichen Bedingungen ´ die sie erleidet ` während die Eltern unablässig miteinander in Konflikt stehen. Ein ständiger Kreislauf aus hurtigen Anschuldigungen und emotionalem Stress sorgt für Anspannung. Sogar der robuste Mensch kann unter solchen Verhältnissen zerbrochen werden. Diese Zeilen stammen von einem Kind – das unter dem Streit seiner Eltern leidet. Die Verzweiflung spricht aus jedem Satz.

Es ist nicht leicht. Die Eltern scheinen sich nur zu streiten was das Kind in einen Teufelskreis aus Sorgen und Ängsten führt. Ob dies in Heilung mündet scheint ungewiss. Gleichzeitig hat der Vater eine ausgeprägte Zornesnatur. Die Mutter hingegen weint und ringt um Verständnis während die Geschwister in der Aggression gefangen sind. Diese Gemengelage ist untragbar. Die deutlichen Hinweise auf die Überlastung der Kinder sind alarmierend. Die kleine Schwester erleidet sogar psychosomatische Probleme. Wie viel ertragen Kinder, bevor sie zerbrechen?

Einen Dialog mit den Eltern anzustreben – eine riskante jedoch notwendige Option. Es erfordert Mut. Solche Gespräche sind oft nicht einfach. Ein ruhiges Angebot an die Eltern ´ darüber zu sprechen ` könnte einen Wendepunkt darstellen. Sollten diese Gespräche scheitern gibt es Alternativen. Die Kontaktaufnahme mit Beratungsstellen ist eine wertvolle Möglichkeit. Hier finden Kinder und Jugendliche ´ sowie ebenfalls deren Familien ` Unterstützung. Die Anlaufstellen sind auf Suchanfragen wie "Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche" leicht aufzufinden.

Zusätzlich könnte der Vertrauenslehrer an der Schule helfen. Diese Kontaktperson hat oft den Zugang ´ der nötig ist ` um die Eltern ins Boot zu holen. Sozialarbeiter bieten ähnlich wie Unterstützung. Besonders in der Schulzeit könnten diese direkten Gespräche Licht ins Dunkel bringen. Wer Kindertages- und Beratungsstellen in Anspruch nimmt der trifft die Entscheidung für die eigene seelische Gesundheit.

Die Idee » das Jugendamt einzuschalten « sollte nicht abgesprochen werden. Dabei ist dringend zu beachten – dass das Jugendamt nicht sofort zur Trennung führt. Vielmehr dient es dazu; die Situation der Kinder zu stabilisieren. Es ist mutig – Hilfe in Anspruch zu nehmen. Jene die sich damit beschäftigen sehen oft Perspektiven die dem Kind zunächst verborgen geblieben sind.

Insgesamt ist zu bemerken: Dass für Kinder in solch belastenden Verhältnissen Hilfe nötiger denn je ist. Unterstützung von Verwandten und auch nahestehenden Personen ist unentbehrlich. Oft können Tanten, Onkel, Großeltern – Menschen mit stabilen Nerven – Berater und Verbündete werden. Es ist wichtig – sich jemanden anzuvertrauen. Emotionale Entlastung kann bereits durch das Sprechen über das Erlebte erreicht werden.

Daher bleibt das Fazit: Hilfe ist vorhanden. Sei mutig und suche nach Wegen. Lass nicht zu – dass die ständigen Auseinandersetzungen deiner Eltern weiterhin dein Leben und das deiner Geschwister bestimmen. Die Handlungsmöglichkeiten sind entscheidend. Stärke in dem ´ was geschehen kann und sollte ` ist der 🔑 zur Verbesserung. Kindern stehen nicht nur die Eltern zur Verfügung – ein ganzes Netzwerk kann helfen, im Dunkeln den Weg zum Licht zu finden.






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