Helix-Piercing selbst stechen: Ja oder Nein?

Ist es ratsam, ein Helix-Piercing selbst zu stechen?

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Das Stechen eines Helix-Piercings kann aufregend, gleichzeitig ebenfalls noch riskant sein. Machen wir uns klar: Viele Menschen ziehen es vor, ihre Piercings im professionellen Studio stechen zu lassen. Warum? Die Risiken sind unübersehbar. In den sozialen Medien findet man zahlreiche Ratschläge — wie den Versuch, eine Nähnadel zu verwenden. Unglücklicherweise ist das keine gute Idee.

Zunächst einmal sollte erwähnt werden: Dass die Nutzung einer Nähnadel für das Stechen eines Piercings nicht unbedingt empfehlenswert ist. Menschen raten hier zur Verwendung einer Braunüle. Diese ist in der Apotheke für 1 bis 2 💶 erhältlich und wird oft als sicherer angesehen. Der Grund? Sie ist sterile und hat eine breitere Öffnung – dies minimiert das Verletzungsrisiko. Schmerz ist ein Thema – das bei der Entscheidung hinzugezogen werden sollte. Viele berichten; dass es nicht weh tut jedoch das ist subjektiv.

Ein weiteres Beispiel: Jemand erzählte von Erfahrungen mit einem Freund. Der Freund konnte nach eigenen Aussagen helfend zur Seite stehen. Witzigerweise hat dieser Freund bereits auf eigene Snake bites gestochen. Auch das Helix auf einer Seite wurde bereits erfolgreich gestochen was Vertrauen in seine Kompetenz weckt. Aber Vorsicht! Auch hier gilt – das Piercing muss zum richtigen Zeitpunkt genügend desinfiziert werden. Entzündungen sind eine ernste Gefahr.

Die Anatomie des Ohrs spielt eine große Rolle. Das Ohrläppchen hat weiches Gewebe, das verhältnismäßig unproblematisch ist. Dagegen ist das Helix-Piercing — wo der Knorpel des Ohres durchstochen wird — schwieriger. Falsch gestochene Piercings können bleibende Schäden hinterlassen. Es wäre besser, auf den Rat von Profi-Piercern zu hören die betreffend das nötige Know-how verfügen. Sie garantieren ein sauberes und sicheres Piercing.

Erfahrungen die von anderen geteilt werden, zeigen, dass das Stechen manchmal weniger schmerzhaft ist als gedacht. Jemand berichtete – sie hätte ihr Piercing mit drei verschiedenen Nadeln gestochen. Zuvor wurde alles desinfiziert und Eis angewendet um die Schmerzempfindlichkeit zu verringern. Das Ergebnis: Ein akzeptabler Schmerz der jedoch schnell vorüberging. Dennoch bleibt der Zeitpunkt ´ den Stecker abzunehmen ` entscheidend. Vorzeitiges Abnehmen ist eine häufige Ursache für Entzündungen und verlängert die Heilungsdauer.

Zusammenfassend ist es entscheidend, in Betracht zu ziehen, ob man bereit ist, das Risiko eines selbstgestochenen Helix-Piercings einzugehen. Von professionellen Piercern zu profitieren ist sicherer und hygienischer. Die kleinen Kosten für professionelle Hilfe sind es wert um späteren Komplikationen und langfristigen Schmerzen vorzubeugen.






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