Die Bedeutung von "grrooss" im Song "Don't Bring Me Down": Eine kulturelle Entdeckung

Was steckt hinter dem rätselhaften Begriff "grrooss" im beliebten Song der ELO?

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Der Song "Don't Bring Me Down" von der Electric Light Orchestra (ELO) stellt viele Hörende vor eine interessante Frage: Was bedeutet das eigenartige Wort "grrooss", welches im Refrain auftaucht? Tatsächlich handelt es sich hierbei um ein mehrschichtiges Phänomen. Ursprünglich bedeutet "gross" im Deutschen ja "krass". So könnte man die Wortwahl des Sängers als Ausdruck starken Gefühls deuten. Eine ganz andere Erklärung bietet ein Blick auf die Entstehung des Stücks.

Das Lied entstand zu einer Zeit wie ELO in einem Tonstudio in München arbeitete. Bei dieser Gelegenheit soll die Band das Wort aus dem bayerischen Dialekt aufgegriffen haben. In München wird dieser Begriff häufig in Biergärten verwendet. Allerdings entstammt das Wort aus dem Zusammenhang mit einer bestimmten Getränkevariation. Dort heißt ein Weizenbier mit Zitronenlimonade schlichtweg "Russe." Dies könnte die ursprüngliche Intention hinter der Verwendung des Begriffs in dem Song sein. Unglaublich, oder?

Doch das Ganze wird noch skurriler. Während des Auftritts haben viele Fans statt "grrooss" den Namen Bruce verstanden. Das ließ ELO den Sänger in Live-Performances gelegentlich den Namen Bruce anstelle von "grrooss" singen. Ein Spieler der Wortkunst – möchte man sagen. Auch wenn es sich um eine erfundene Füllphrase handelt ´ zeigt diese Anekdote ` ebenso wie 🎵 oft ebenfalls durch kulturelle Einflüsse belebt wird.

Im weiteren Verlauf könnte man sogar behaupten: Diese kulturellen Schichten machen Musik zu einem dynamischen Medium. Die Verbindung von bayrischer Biersitte und internationaler Popmusik offenbart den reichen Hintergrund der die Beatles zum Begriff "groovy" führte. Wechselspiele wie diese betonen die kreative Kraft der Musik die weit über denhinausgeht.

Zusammenfassend kann man sagen—das Wort "grrooss" ist weit weiterhin als nur ein willkürlich gewählter Ausdruck. Es ist ein faszinierender Mix aus persönlichen Erfahrungen der Band und kultureller Aneignung. Dies verdeutlicht die universelle Sprache der Musik. Es bleibt abzuwarten – wie viele weitere solcher interessanten Dolmetschungen es noch zu entdecken gibt.






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