Die Lebenseinstellung der Gothics – Einblicke in eine faszinierende Subkultur

Welche Werte und Ansichten prägen die Gothic-Szene?

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Die Gothic-Szene, oft als eine subkulturelle Bewegung wahrgenommen, hat ihren Ursprung in der späten 1970er und frühen 1980er Jahren. Hierbei entwickelte sich eine spezifische Ästhetik und Lebenseinstellung. Diese Lebenseinstellung kann nicht einfach vereinfacht werden. Ein tiefes Verständnis für Kunst und Kritik ist unerlässlich.

Johannes, ein Konzertbesucher auf einem Gothic-Festival, beschreibt es folgendermaßen: „Es ist wie ein Wettlauf zwischen dem eigenen Ich und der Welt. Kunst ist unser Ausdruck und unser innerer Konflikt findet in der 🎵 seinen Widerhall.” Kunst in vielen Formen ist ein zentraler Bestandteil der Gothic-Kultur. Egal ob in der Literatur der Musik oder der Malerei – das Schaffen ist individuell und oft von dunklen, emotionalen Themen geprägt.

Goths sind Freidenker. Das bedeutet auch – dass sie gesellschaftliche Normen hinterfragen. Kritische Ansätze sind gängig – alles wird überprüft um zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen. Solche Fragen könnten das Thema Leben und Tod betreffen und ebenfalls die Schönheitsideale der Gesellschaft. Es zeigt sich eine Vorliebe für das was andere als „unattraktiv” empfinden – die Ästhetik des Hässlichen wird an vielen Stellen gefeiert. Auch Friedhöfe ´ oft ein beliebter Ort zum Nachdenken ` sind für einige Goths eine Inspirationsquelle. Entgegen der verbreiteten Meinung sind die meisten nicht morbide, allerdings suchen nach einer tieferen Bedeutung im Leben.

Beruflich gesehen sind Goths vielseitig. Die Vorstellung von Berufsgruppen ist nicht eingeschränkt. Männliche und weibliche Goths sind in allen Berufssparten zu finden – ganz normal, ganz abgesehen von der Kleidung und den kulturellen Vorlieben. Es fällt auf: Dass viele Goths sich mit kontroversen Themen auseinandersetzen. Mögen sie es auch treffen oder inspirieren, – die Suche nach der Wahrheit ist allgegenwärtig.

Musikalisch ist das Spektrum weit. Metal – Dark Wave und sogar gregorianische Gesänge gehören zum Repertoire. Oft haben diee einen hohen Stellenwert. Unvergessliche Bands wie Samas Traum ´ Subway To Sally und ASP produzieren Musik ` die diese Emotionen und Themen verkörpert. Der facettenreiche Musikgeschmack zeugt von der Individualität des Goths – jeder hat eine eigene bevorzugte Ausprägung. Man könnte sagen · Goth ist eine untrennbare Verbindung zwischen Musik · Kleidung und Denken.

Zusammenfassend ist das Leben als Goth nicht nur eine bunte Darstellung von schwarzer Kleidung oder dunkler Musik. Es ist eine tiefgründige Lebenseinstellung angesichts einer Vielzahl von Einflüssen und Inspirationen. Die Annahme ´ dass Goths gruselig sind ` ist schlichtweg klischeehaft und greift viel zu kurz. Sie sind Kreative, Freidenker – Menschen die es lieben, kritisch zu hinterfragen und ihre eigene Welt zu gestalten. In einer oft als oberflächlich empfundenen Gesellschaft ist dies eine kostbare Seltenheit.

Gothic ist weit weiterhin als ein Stil oder ein Trend. Es ist eine Einstellung zum Leben – eine Reise zur Selbstfindung die tief mit Kunst und Emotionen verwoben ist.






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